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Schriftwechsel des Kurt-Gerstein-Hauses, Berchum, zu Kurt Gerstein; R
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Enthält u.a.: Korrespondenz um eine Fernsehsendung der italienischen RAI in Zusammenhang mit dem Erscheinen der K.G.-Biographie "Kurt Gerstein oder die Zwiespältigkeit des Guten" von Saul Friedländer in Italien, 1967; um biographische Details K.G.s u.a. mit Otto und C. Rappold (ehemaliger Bürgermeister Gevelsbergs und Freund K.G.s) um Rehabilitierung K.G.s; mit Mailach Reich (Nachkriegs-Berichterstatter in Deutschland, Gerstein-Interessierter) um Rehabilitierung und selbstverfaßten Zeitungsartikel in Österreich, 1967; Aussagenprotokolle Wilhelm Pfannenstiels betr. Dr. Rascher, die Rolle K.G.s bei den Gastötungen und den Gerstein-Bericht, 1951/52; Zeitungsartikel zu NS-Kriegsverbrecher-Prozessen
Darin u.a.: Nachruf auf Paul Rassinier vom Druffel-Verlag, 1967; rechtsgerichteter Zeitungsartikel unter Berufung auf Paul Rassinier über den Gerstein-Bericht und die Umstände seines Todes, 1969
Akten
am 11.04.2022 entfernt: Druckschrift: Italienische Fernsehzeitung, 1967;
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.