Äbtissin, Priorin und Konvent des Klosters Lilienthal bestätigen den Empfang von vierzig Mark von der Witwe Sophie von der Hude, deren Tochter Beke von Schönebeck dafür auf Lebenszeit eine Rente von zwei Mark erhält, die nach deren Tod zu einer Stiftung im Koster verwendet werden sollen. Die Stifterin wird in die Brüderschaft des Klosters aufgenommen. Ausfertigung Pergament, 23,5 x 14,5 cm, in Teilen beschädigt. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 400. - 2 Siegel angehängt, fehlen. Wy suster Lutgart ebbedische, Berta priorne unde d[at] gantse convent des closters zunte Marien to/ deme Lyliendale des orden van Cytties, gheleghen an deme stichte to Bremen, bekennet unde betughet open/bare an dessen breve vor al den ghenen, de ene zeed ofte horet lesen, dat wy hebbet upgheboret van/ ver Sophien, Johannes husvrouwen van der Hude, den got gnedich zy, vertich Bremer marc an guden gif/ teghen ghelde, also vor der wesle to Bremen ghinghe unde gheve zynt, unde an de nut unses closters zynt/ ghekomen. Dar vore wy scholet unde willet gheven alle iar twischen zunte Michelis unde zuntens Mertens a daghe/ ver Beken, Johannes husvrouwen van Schonebeke, erer dochter, twe Bremer marc gheldes de wile dat/ ze levet uth unses closters guden. Went ze aver an gode dot is, dat got spare, zo scholen de vorscreven twe/ marc by unsen clostere bliven to ewighen tyden an desser wis, dat unses closters prio[r]ne schal up boren/ de twe marc vorscreven unde delen de deme gansen convente, iunghen unde olden, vor de zelicheyt der vorscreven ver/ Sophien zele unde eres mannes unde al der ghenen, dar ze des vore begherende is. Vortmer dorch desser lef/mode willen zo gheve wy ver Sophien erghenompt broderscup b unde delafticheyt aller guden werc, dede sehen an un/zeme clostere unde over al unsen orden an vilien, an zalteren, an missen, an beden, an waken, an vasten, an/ castiende unde an mendegher leye