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Hagenbusch, Urkunden AA 0293 (Bestand)
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Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.2. E - H >> 1.2.2.20. Hagenbusch
1400-1587
Rechtsgeschäfte
Form und Inhalt: Hagenbusch. St. Agnes in Xanten
Vgl. Friedrich Wilhelm Oediger, Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf und seine Bestände, Bd. 4, Siegburg 1964, S. 171 f.
Das Benediktinerinnenkloster Hagenbusch bei Xanten wurde vor 1156 gegründet; Einzelheiten und nähere Umstände sind unbekannt. 1465 wurde es durch den zur Bursfelder Kongregation gehörenden Abt Adam Meyer von St. Martin zu Köln reformiert. 1607 erhielt es die Güter des aufgelösten Agnetenkonvents (nach der Augustinerregel lebend) in der Niederstraße zu Xanten, dessen Gebäude an das Kloster Fürstenberg fielen. 1802 wurde Hagenbusch aufgehoben.
Die Archivreste der beiden Konvente Hagenbusch und St. Agnes sind zu einem Bestand vereinigt worden. Ein ”H“ bzw. ”A“ vor den Urkundenregesten weist aber auf die Herkunft des betreffenden Stückes hin.
Akten hat nur Hagenbusch hinterlassen; bei Kriegsende befanden sie sich auf dem untergegangenen Kahn ”Main 68“ und sind mit einer Ausnahme (Akten 8c) noch nicht wiedergefunden worden.
In das analoge Findbuch waren auch diejenigen Urkunden der beiden Konvente eingearbeitet worden, die in anderen Archiven liegen: Diese Urkunden, deren Nummer im analogen Findbuch eingeklammert war, sind ganz unten stehend wiedergegeben. Nur die anderen Archivalien befinden sich im Staatsarchiv.
Literatur: Wilhelm Classen: Germania sacra III 1, 1 S. 455-466; Josef Semmler: Die Klosterreform von Siegburg (1959), S. 162 f.; Paulus Volk: Wirtschaftliche Sanierungsvorschläge für das Benediktinerinnenkloster Hagenbusch vom Jahre 1767, Rheinische Vierteljahrsblätter 1953, S. 68-77. Über einen Versuch, durch Nonnen aus Hagenbusch die Reform in die Abtei Rijnsburg einzuführen vgl. Maria Hüffer: Bronnen voor de Geschiedenis der Abdij Rijnsburg I 1-2 (‘s-Gravenhage 1951), S. 457, 463-474, 1043-1045.
Im Stiftsarchiv Xanten siehe H 2 a
St. Agnes:
2949150713/11
2986154610/7
3142155518/3
3268156621/12
3423158514/4
34252/8 - Fehlt
3452158923/10 - Fehlt
3467159127/11 - Fehlt
3468159224/1 - Fehlt
348715965/5 - Fehlt
3531160210/8 - Fehlt
3547160611/1 - Fehlt
Eine Karte von dem Land des Klosters genannt die Horst im Familienarchiv Erprath Karten 2.
Siehe auch AA 0640 Handschriften Nr. A III 29.
Urkunden, die nicht im Landesarchiv NRW - Abteilung Rheinland verwahrt werden:
Vor den Schöffen zu Mentzel und Buecholt verkaufen Lizebet, vormals Frau des + Dederich Hackensteen, jetzt Wilhelms van den Pasghe, Wilhelm Spronck genannt Lanckensweert, Dederich Kenteroert und seiner Frau Celie, Gertrud und Johann Hacksteen, Kinder Dederichs und Lizebets Hackensteen, Paepjohan und Seen, seine Frau, und Heinrich, natürlicher Sohn Herrn Arnts van Egher, an Bernt van Sleiswich ein Gut op den Velde im Kirchspiel Mentzel, von dem jährlich 1 Pfund Wachs an die Kirche zu Menzel gehen. Siegler: Dederich van Ruremunde und Gerit van den Pasghe; Siegel hängen beschädigt an. - Fehlt - 1401 Januar 4.
Vor den Schöffen der Stadt Xanten bekunden Peter Doevel und Jannis Deken, dass sie jährlich dem Konvent Hagenbusch eine Rente von 5 Maltern Gerste zahlen sollen auf Mariä Lichtmess und setzen ihr Erbe die Gruythuyssche Goer vor Xanten bei der Beeck zwischen den Wegen nach Beeck und Fürstenberg zum Unterpfand. - Datiert 1410 up sunte Andries avent des heligen apostels. Original Pergament, Siegel abgefallen. Original im Pfarrarchiv Kettwig. 1410 November 29.
Die Schöffen zu Kervenheim bekunden, dass vor dem Richter Johann Hotman und ihnen Lambert Zanders Sohn an Henrich Haeck zu Sonsbeck eine Pacht-Rente von 3 Maltern Roggen Sonsbecker Maß verkauft habe aus der Karstatt genannt Tegers Kaetstat nebst 3 holländischen Morgen Land (zwischen Greven Pasch Kervenhems Stege, Breemhorst). - Datiert 1438 op sunte Martyns dach des heiligen bischops. Original Pergament mit Schöffensiegel; Transfix 1506 April 17. Die Schöffen zu Kervenheim bekunden, dass vor dem Richter Johann van Vorst und ihnen Johann Buess zu Sonsbeck als Mombar der Ermgart Haecks, Henrichs Tochter, obige Rente verkauft hat an den Büdericher Bürger Derick Horlwagen. - Datiert 1506 up ten neisten fridage post Tiburcii et Valeriani martirum. Original Pergament mit Schöffensiegel. - Fehlt. - 1438 November 11.
Vor den Xantener Schöffen bekunden auf Ersuchen des Prokurators des Benediktinerklosters Hagenbusch Bruder Hendricks Derick van Wilskamp genannt Campert van Luyttingen, dass die Heide ober Wilskamp neben weiland Clais Peecks Heide 60 Jahre ruhig gebraucht worden ist von dem Hof zu Wilskamp. Das Gleiche bekundet Johann Geitman, der auf diesem Hof gewohnt und gedient hat. - Datiert 1465 op unser 1. vrouwen avent Nativitatis. Original Pergament mit Schöffensiegel und Unterschrift von Johann Ysbolt und Johann van Lyntz. Original im Pfarrarchiv Kettwig.1465 September 7.
Die Schöffen von Xanten bekunden, dass vor dem Richter Goedert van Bemell und ihnen die Geschwister van Moempten, nämlich die Priester Derich und Johann, ferner Clais und Lyssken nebst deren Mann Johann Oirt verkauft haben den geistlichen Schwester des Klosters St. Agneten Regularordens zu Xanten die Hälfte einer Katstatt mit Land genannt Wardmansgut gelegen in den Lampeller im Amt Xanten zwischen Erbe Henricks van Bemell und Henricks van Oye, Dericks Sohn und Aelmissen Land zu Xanten und die Hälfte an einem Schlag Lands Erbzinsgut des Propstes von Kleve (Nachbarn: Evert Roffert, Henrich van Vynen, Land der Leineweber in Xanten genannt Steenberghs Slach). - Datiert 1472 des neisten daighs na der illeff duysent jonffern daig martirum. Original Pergament mit zerbrochenem Schöffensiegel. Original im Pfarrarchiv Kettwig. 1472 Oktober 22.
Johan Steynwegh, Richter zu Recklinghausen, bekundet, dass Emeit Schopmans, der mit dem Kloster Hagenbusch in Streit lag wegen eines Wegs nach Xanten, auf das Stück Lands, das seiner Frau Mechtelt Spaens gehörte, gerichtlich zu Gunsten des Klosters Verzicht geleistet habe. Standgenossen: Godert van Ruer, Johan van Arnhem, Hinrick van Ulenbroich, Johann van Westerholte und Hermann Rekeman, Frone. - Datiert 1482 upp fridach nest na sunte Martins dach des hilgen Bysschops. Original Pergament mit den Siegeln des Richters und der beiden erstgenannten Gerichtsleute (von 2 und 3 nur Reste vorhanden). Original im Pfarrarchiv Kettwig.1482 November15.
Bürgermeister, Schöffen, Rat und 12 Geschworene zu Xanten bekunden, dass sie sich mit dem Kloster Hagenbusch geeinigt haben wegen des Fahr- und Fußwegs vor der Clevischen Pforte längs dem Stadtgraben, nachdem das Kloster ein Stück Land gekauft und die Stadt den Fußweg dazu gegeben hat. Der Schlüssel zum Weg soll für die Bürger wie fürs Kloster in der Clevischen Pforte verwahrt werden. Datiert 1483 in vigilia Jacobi apostoli. Original Pergament mit Rest des Schöffensiegels. Urkunde etwas verletzt. Original im Pfarrarchiv Kettwig. 1483 Juli 24.
Vor den Schöffen zu Xanten tragen Wesselus Hotman, Propst zu Rees, Johannes van den Speet, Johann Stappert, Vikare der Xantener Kirche und Johann van den Oeyer anders genannt Aloffs als Exekutoren und Treuhänder der verstorbenen Lyssken zum eigenen und der ihrigen Seelenheil legiert hat. Laut Prinzipalbrief, dem diese Urkunde transfigiert war, haben Rutger Kortejans und Frau Margarete ihre Schwester Lisbeth diesen Morgen übergeben und darauf Verzicht geleistet. - Datiert 1496 in crastino Jheronimi. Original Pergament, Schöffensiegel abgerissen. Original im Pfarrarchiv Kettwig. 1496 Oktober 1.
Vor den Schöffen zu Xanten sowie Raeb van Thoeven und Gerit Hotman, Laten des Bischofshofes zu Xanten, überträgt die alte und blinde Frau Luytgart Kaex, die Witwe Arnts van den Ham, dem Agnetenkloster zu Xanten, in dem eine Tochter (s. unten) weilt, alle ihre Güter und Gerechtsame vorbehaltlich ihrer Leibzucht auf Lebenszeit. Ihre Tochter Mechtild, "die myt Lazarien (Aussatz) begaifft ind besinet is" soll auf Lebenszeit eine Rente von 32 Honschen Gulden für Kleidung und Verpflegung erhalten. - Gegeven 1503, onser lieuer vrouwen avont Visitationis. Original Pergament mit 3 Siegeln des Schöffenkollegiums und der beiden Laten. Original im Archiv des Historischen Vereins für Geldern. 1503 Juli 1.
Die Schöffen Ingen Labbeckerbroick bekunden, dass vor dem Richter Thys van Eyll und ihnen Derick Vaeght Rentmeister und Bevollmächtigter der Frau von Hagenbusch wegen des Konvents sich mit Derick Pedeler und Frau Bele geeinigt haben durch die Schiedsleute Derick Mesken und Arnt Gryntz wegen eines Stück Lands genannt die Wenekendonck gehörig in Gerit Otten Hof, das nun dem Kloster zugesprochen wird. - Datiert 1509 quinta feria post Remigii. Original Pergament mit zerbrochenem Schöffensiegel. Unterschriften: Arnt van Hoen, Arnt Gryns. Original im Stadtarchiv Kettwig.1509 Oktober 4.
Vor Dechant und Kapitel zu Xanten trägt der dortige Vikar und Rektor des Altars der 10000 Märtyrer (gestiftet von dem Propst zu Rees Wessel Hotman), Rutger van dem Speet, eine Rente auf von 24 Quart Wein dem Pater Rutger von Nuyss und Schwester Fyken van Bemel, Matersche und Schwesternkonvent St. Agneten in Xanten gegen 1,5 Goldgulden und die Verpflichtung, Memorien und Jahrgezeiten zu halten für Propst Wessel Hotman, dessen Schwester Margarete Wassnix und anderen Verwandten. - Datiert 1530 op vrydach post festum conceptionis dive virginis Marie. Original Pergament mit dem Kirchensiegel. Original im Pfarrarchiv Kettwig. 1530 Dezember 9.
Die Schöffen von Sonsbeckerbroich bekunden, dass vor Arnt van Louwen, Schlüter zu Uedem und vor Johann Voergendick und Derick Honrepas, Laten des Hofs upgen Maes an den Balberg gelegen Clais ingen Vesen und Clais Thonys als Bevollmächtigte ihres zu Huessen wohnenden Schwagers Jacob an die vorgenannten Pater und Matersche sowie Prokuratersche Catharina Cluten des Agneten-Konvents das Gut Upgenmaess verkauft haben. Ferner haben vor ihnen Ruell van Wetten und Henrich Maes, Bürger zu Kalkar als Bevollmächtigte der Gesken Maes Tochter Johanns Maes gegen Geld auf alle Ansprüche an dem Gut verzichtet. Auch versprechen die beiden Clais, wegen des zum Gut gehörigen Stück Lands im Gericht Uedemerbroick und der Tegghers Katstatt im Gericht Kervenheim auf Wunsch des Paters etc. behörigen Orts Verzicht zu leisten. - Datiert 1536 up gonstdach nae dem sonnendag Judica me domine et discerne causam meam a gente non sancta eripe me etc. Original Pergament mit Siegeln des Schlüters und der Schöffen; Transfix 1538 April 23. Dieselben Schöffen bekunden, dass vor demselben Schlüter und vor Derick Monter und Gaert Upter Santfoert, Laten des Hofs Upgenmaes, der Kalkarer Bürger Henrich Upgenmaes zugleich als Momber Gesskens Upgenmais, Gerits Tochter den oben genannten Vertretern des Konvents die Rechte an dem Gute gemäß Hauptbrief verkauft haben. - Datiert 1538 up dynstaig post Pasche. Original Pergament mit Siegeln des Schlüters und der Schöffen. Original im Pfarrarchiv Kettwig. 1536 April 5.
Vor dem Richter Aleff van Hillenberch zu Wynendail und den Schöffen des herzöglichen Gerichts Wolfhagen, in Xanten beim Richter Johann ingen Oever, verkaufen Cornelia Tack, Witwe des Wolter Tack mit ihrem Sohn Johann sowie Lambert ter Heren Haiff als Mombar seiner Frau Maryken Tack und deren Bruder Derick (da Johann und Lambert der Sprache beraubt sind) an Johann ingen Gheer und Fr. Mechtelt eine Rente von 5 Silbertalern aus ihrem Land die Gheersche Hoiff (ca. 10 holländische Morgen) neben Erbe des Gardt ingen Horn und der St. Antons-Vikarie zu Wonnendail und der Landwehr, zahlbar auf Philippi und Jakobi, gegen Ablöse mit 100 Talern. - Datiert 1554 up saterdach nae der heylige drye konningen dech. Original Pergament mit verletzten Siegeln des Richters und der Schöffen; Transfix von 1564 Oktober 3. Vor demselben Richter und den Schöffen zu Wolfhagen (Derick Averdick und Johann ingen Quinhorst) verkaufen die Gebrüder ingen Gheer (Jakob, Derrick, Henrick, Johann, Derrick) nebst Arndt Coster als Mann der Katrin ingen Geer, ferner Leen ingen Geer mit ihrem unmündigen Bruder Jakob die von ihren Eltern Johann und Mechtild ingen Geer nach deren Tod ererbte obige Rente an Derick Venmans und dessen Frau Jutta ingen Geer. - Datiert 1564 up dinxdach nae sinte Michaelis dach. Original Pergament mit Siegeln des Richters und der Schöffen. - Fehlt. - 1554 Januar 13.
Jutte van Ulenbrock, Frau, und der Konvent des Klosters Hagenbusch bekunden, von Lysbeth van Bylant [?] der Witwe Dericks van Wylack, Erbhofmeisters des Landes Kleve, 100 rheinische Goldgulden erhalten zu haben, die sie zu 6 Prozent zinsbar angelegt hätten. Von den Zinsen soll jährlich Wein gekauft werden, der an Festtagen und anderen Tagen, wenn man das heilige Sakrament empfange, zur Mahlzeit oder zur Kollation nach dem Gutdünken der Oberen gespendet werden soll. Die Gegengabe des Konvents besteht in Gebet für Lysbeth, ihren Mann und ihre Kinder. Als Sicherheit für die Erfüllung der Pflicht verpfändet der Konvent das Klostersgut Wylscamp im Amt Xanten am Hagenbrock. - Gegeven [...] 1482, upp die helige Hoithyt Pinxten. Original Pergament mit Konventssiegel. Original im Archiv von Schloß Diersfordt (Urk. Nr. 319); Wilkes-Brandts: Inventar der Urkunden des Archivs von Schloss Diersfordt (1957) Nr. 353. 1582 Mai 26.
Vor den Erblaten des Bischofshofes verkaufen Anna von Bronkhorst, Äbtissin, Johanna Tidboil, Priorin, und Geesken ter Heerenhaef, Kellnerin des Klosters Hagenbusch, mit Genehmigung der vom Abt von Werden als Visitatoren eingesetzten Xantener Kanoniker (Johann Tidboel und Gerhard Buiss) an Hartlief up gen Vingerhoit und Grieta, Eheleute, eine Rente von 24 Talern aus ihrem an den Bischofshof leibgewinnrührigen Vingerhutshof. Die Rente kann von der Pachtsumme abgezogen werden. Die Eheleute erhalten Vorkaufsrecht. Der Verkauf ist mit Schulden (Kriegszeit) begründet. Original Pergament, 5 Siegel (mit Transfix von 1591 März 11). Original im Archiv Sammlung Illinger Xanten. 1586 November 6.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.