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Immediatsprozess zwischen den reformierten Fürsten zu Nassau-Siegen und ihrem landsässigen und begüterten Adel
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.2. Prozesse der Grafen und Fürsten zu Nassau-Siegen mit dem landsässigen Adel wegen der Reichsunmittelbarkeit
1660-1719
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Extrakt aus einem Vergleich zwischen Graf Johann VI. zu Nassau-Dillenburg sowie Philipp und Hans Georg von Bicken aus dem Jahr 1577 in Sachen Belehnung; Bestätigung des Johann Friedrich von Bicken betreffend die Inhaftierung seiner Ehefrau auf dem schloss zu Siegen aufgrund ihrer Liaison mit dem ebenfalls arrestierten Lieutenants Johannes Treutell von Bingen (16.11.1660); Reskript des Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen vom 17.08.1684 wegen des Zehnts zu Langenau; Beurkundungen des Adeligen Stifts Keppel wegen Absehung an der Teilnahme am Immediatsprozess der Burg Friedberg gegen die Fürsten zu Nassau (1685); Protokolle über die Vereidigung von adeligen Hofleuten zu Buchen, Holdinghausen, Weiden und Dornseifen auf Verordnung der Regierung zu Siegen /1716); Abschrift eines Kaufbriefs von 1564 über den Krausenhof zu Hünsborn (Hünspern) nebst Zubehör an den Junker Johann Philipp von und zur Hees und dessen Bestätigung 1672; Abschrift einer notariellen Beglaubigung einer Erbschaftsangelegenheit derer von der Hees und von und zu Holdinghausen (o.J.); Notiz über die Abgaben der adeligen Güter zu Hees, Holdinghausen und Burgholdinghausen Einholung von Nachrichten über erkaufte, verkaufte und ertauschte adelige Güter in den Ämtern Hilchenbach und Freudenberg (1717); Abschrift eines Tauschbriefs aus dem Jahr 1564 zwischen den Junkern von und zu der Hees und einigen kurkölnischen Untertanen zu Hünsborn; Notarielle Beglaubigungen von Zeugenaussagen über das adelige Jagdwesen (1717); Notarielle Beglaubigungen ehemaliger Kaufbriefe des Henrich von Holdinghausen zu Holdinghausen und des Schmoltz Hermann zu Littfeld vom 16.11.1575 und 30.06.1568 (1717); Notarielle Beglaubigung eines Kaufbriefs des Hannes Schmidt zu Ernsdorf vom 06./16.01.1689 (1719). Korrespondenten u.a.: Johann Friedrich von Bicken, Äbtissin Agatha Juliana von Steprodt, Amtsrichter Johann Caspar Trainer, Christian Hasenbach (Freudenberg), Notar Hermann Hirsch, Amtsrichter Johann Caspar Trainer (Hilchenbach), Amtsrichter Christian Hasenbach (Freudenberg), Henrich von Syberg zu der Hees, Amtsrichter Johannes Bourbach (Littfeld und Krombach), Notar Christoph Ising, Notar Wilhelm Taschenberger, Notar Johann Joachim Lipsius.
52 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.