Johann von Possendorf (Hannes von Poczendorf), gesessen zu Buttelstedt (Botelstete), verkauft Friedrich Lisperger, Landkomtur des Deutschen Ordens in Thüringen, und dem Deutschordenshaus Liebstedt (Libenstete) seine vom Deutschen Orden zu Lehen gehenden Güter in Liebstedt, und zwar eineinhalb Hufen mit einem zugehörigen Hof, 30 Schillinge von einem Hof, 16 Schillinge von eineinhalb Hufen, 16 Hühner von zwei Höfen und zwei Hühner von einem Acker feldgleich (veildeglich), für 69 Pfund Pfennige (su<e>benczig phunt phenge mynre eynes phundes), die bereits bezahlt sind. Johann von Possendorf und Dietrich von Apolda lassen diese Güter vor dem Deutschen Orden auf und verzichten auf alle Rechte, die sie daran hatten.{1} - Siegel Johanns von Possendorf und Dietrichs von Apolda angekündigt. 1 Welche Rechte Dietrich von Apolda an den Gütern hatte, wird aus der Urkunde nicht deutlich.