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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 48/14 Joseph Süß-Oppenheimer, Geheimer Finanzrat - Inquisition, Prozeß, Beweismaterial / Vermögenserfassung und -abwicklung als Konkursverfahren -
Joseph Süß-Oppenheimer, Geheimer Finanzrat - Inquisition, Prozeß, Beweismaterial / Vermögenserfassung und -abwicklung als Konkursverfahren - >> 11. Nach 1900 angefügte Einzelstücke
1737-1738
Enthält:
1) Konfidentenbericht vom Februar 1738 über die Verhaftung und Behandlung von Joseph Süß Oppenheimer in Stuttgart 1737/1738 (2 Bl.);
2) 2 Berichte vom 13. (4 Bl.) und 17.3.1737 (8 Bl.) über den Tod des Herzogs Karl Alexander und die Vorgänge am württembergischen Hof, insbes. auch die Verhaftung von Joseph Süß Oppenheimer und weiterer Juden;
3) Transkription des Berichts vom 13.03.1737 (ms., 3 Bl. einseitig beschr., unvollständig, zu überarbeiten)
4) Kurzer Bericht über die Testamentseröffnung am Hof sowie die politischen Ämter des Baron von Forstner (1 Bl.)
5) Bericht über den gefangenen [Joseph] Süß [Oppenheimer] am 31. Januar und 1. Februar 1738, 1. Februar 1738 (2 Bl.)
5 Schr.
Archivale
Nr. 1-4: Zugangstagebuch-Nr. 2805; Nr. 5: 2018 durch Ankauf erworben (Tgb.-Nr. 2889)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.