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Renten und Kapitalien im Kanton Linnich
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.9. Renten und Kapitalien >> 3.1.9.2. Arrondissement Aachen
(1639- ) 1800-1813
Enthaeltvermerke: Reklamation des Erbpächters einer Mühle zu Aldenhoven F.P. Jungbluth betr. Unterhaltungskosten und Verlust des Mühlenbannes (mit älterer Urkunde); Gesuch des Thomas Houve aus Gevenich um Verringerung einer dem Domänenempfänger von Boslar und Linnich schuldigen Rente wegen Verlust des Zehnten; Arme von Glimbach: Reklamation einer Rente aus dem Beginenhofin Körrenzig (vormals Konvent St. Johannes im Jordan in Linnich); Franz von Brachel (Erbpacht für die Mühle von Blumenthal und die Mühle bei Linnich, mit älteren Unterlagen); Zinspflichtige von Brachelen (Zahlungsaufschub für Rückstände); Erwerb der sog. Herren- und Hundspacht in Brachelen durch Johann Anton Iven, Johann Wilhelm Merckens und Theodor Weyermann
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.