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Ulrich Peter, Schultheiß, und benannte Schöffen des Gerichts zu Kanskirchen bekennen, dass Bastian Weydenlaub und Gertrud, seine Ehefrau, an die Pfarrkirche zu Kanskirchen 4 Schillinge Pfenninge um 4 Pfund Pfenninge verkauft bzw. abgelöst haben.
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Ulrich Peter, Schultheiß, und benannte Schöffen des Gerichts zu Kanskirchen bekennen, dass Bastian Weydenlaub und Gertrud, seine Ehefrau, an die Pfarrkirche zu Kanskirchen 4 Schillinge Pfenninge um 4 Pfund Pfenninge verkauft bzw. abgelöst haben.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 7. 1540-1559
1544 März 4 ("Geben dinstag nach dem ersten sumptag in der fasten Invocavit genant als man zalt nach der geburt Christi Jesu unsers lieben hernn funffzehenhundert viertzigt vier jar")
Urkunden
Siegler: Gericht zu Kanskirchen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: An Pergamentstreif das Siegel des Gerichts zu Kanskirchen (fast ganz abgefallen).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.