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Vorladungen verschiedener Personen durch die fürstliche Kammerkanzlei zu Siegen zwecks Rechtfertigung der Nutznießung von Wasser aus dem herrschaftlichen Wassergraben bei der fürstlichen Wiese unterhalb der Hammerhütte
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Vorladungen verschiedener Personen durch die fürstliche Kammerkanzlei zu Siegen zwecks Rechtfertigung der Nutznießung von Wasser aus dem herrschaftlichen Wassergraben bei der fürstlichen Wiese unterhalb der Hammerhütte
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 4. Vermögensangelegenheiten >> 4.1. Vermögensangelegenheiten des fürstlichen Hauses und sonstige persönliche Belange der Grafen und Fürsten
1707-1711
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Vorladungen für Johannes Stahlschmidt, Heinrich Lohnhäuer, die Witwe des Hermann Langer, die Haasenbach´schen und Hampe´schen Wiesenerben, für Herrn Prumee, Pandel Becker, Hofsattler Friedrich Hillenhütten, Johann Georg Noll, Notar Weidmann, Johann Jacob Schiebel, Johann Thomas Ellardt und die Witwe des Thomas Hartmann, Alexander Schmidt, für sämtliche Besitzer der um den so genannten Johannes-Weyer gelegenen Wiesen sowie für sämtliche Hammerhütter; Abschrift eines Kauf- und Schenkungsbriefs Graf Johann VII. zu Nassau vom 16.05.1616 über zwei Wiesengrundstücke längst des Wassergrabens (Inhaber waren 1711 Johann Georg Noll, Franz Jüngst, Hermann Manßkopf, Georg Adam Beyer und Thomas Weidmann); Abschrift eines Briefes des Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen vom 29.02.1684 über den Verkauf einer Wiese auf der Schempfe (auch Schembsche) an den Siegener Untertanen Matthias Kreer und dessen Ehefrau Margreth; Abschrift eines Briefes der Eheleute Jacob Schwartz vom 27.05.1604 über den Verkauf eines Wiesengrundstücks an der Schempsche an Hans Pfeiffer zu Siegen; Bericht des Registrators Taschenberger und des Kellers Lutter über eine Besichtigung eines von Johannes Stahlschmidt verursachten Wasserschadens auf einem herrschaftlichen Wiesengrundstück (1707); Abschrift eines Kaufbriefs von Panthel Becker über eine am herrschaftlichen Gaben liegende Wiese (27.08.1694); Abschrift eines Memorials des Pastors Adolph Herminghausen zu Netphen (1668); Abschrift einer Eingabe des Sekretärs Johann Schaum zu Dillenburg an den Grafen Johann VII. vom 08.12.1612 wegen verursachter Schäden an Grundstücken durch den herrschaftlichen Wassergraben.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.