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Neue Berliner Musikzeitung 21 (Nr. 52, 25.12.1867), S. 415f.: „Unsere Hofcapelle gab bis jetzt zwei Concerte [...] Das erste Abonnementconcert brachte Folgendes: Suite in D-dur von Seb. Bach, Recitativ und Arie aus „Don Juan“ von Mozart (Frau Roske-Lund aus Stockholm), Concertsatz für 2 Pianoforte von Karl Thern (Louis und Willi Thern aus Pest), Walzerarie von Venzano, Sinfonie in C-dur von Schumann. Bach’s und Schumann’s gedankenreiche Werke gingen feurig und exact, Frau Roske-Lund gefiel uns ungleich besser als in einem Kirchenconcert zu Jena. […] Das die effectvolle Walzerarie unser Publikum in sehr lärmende Bewegung setzte, brauche ich wohl nicht besonders zu betonen. Die beiden jugendlichen ungarischen Pianisten gefielen durch ihr technisch vollendetes, sauberes, fast unfehlbar exactes und geistig-einheitliches Zusammenspiel in dem musikalisch nicht uninteressanten Werke ihres Vaters und Lehrers in vorzüglichem Grade.“