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Jobst von Hagen genannt Cornelius gegen Anne Plume (Pflume), Tochter von Cord Plume (ungefähr 53 Jahre alt) und Catharina Pfluhme (an 40 Jahre alt), und gegen Intervenient Ludolf Lorenz, Detmold, wegen einer Eheklage
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Jobst von Hagen genannt Cornelius gegen Anne Plume (Pflume), Tochter von Cord Plume (ungefähr 53 Jahre alt) und Catharina Pfluhme (an 40 Jahre alt), und gegen Intervenient Ludolf Lorenz, Detmold, wegen einer Eheklage
Enthaeltvermerke: Enthält auch: In Erwähnung: 1) Hermann Westorp, Sekretär der Stadt Detmold; 2)Georg Meier, Cemnere [Kämmerer]; 3) Nevelin Tilhen, Doktor der Rechte und Advokat; 4) Arnold Meyer, Sekretär; Die Zeugen: 1) Caspar von Schoren (?) (Verschoren), dero Rom. Kay. Maj. und kurfürstlichen Durchlaucht in Bayern Adjutant General, 37 Jahre alt; 2) Jobst Maurmeister oder Steinhawer (Steinhauer), Bürger aus Lemgo, 30 Jahre alt; 3) Niehauß Toidtmejer (Tötemeyer), bei 50 Jahre alt; 4) Berndt Wittemann, an 60 Jahre alt; 5) Hermann Paschedag, ungefähr 46 Jahre alt, verwandt mit Plume; 6) Herr Christian Neuhaus, Medizin Doktor, 52 Jahre alt, verwandt mit von Hagen; 7) Barthold Nieman, gräflich lippischer Kammerschreiber, ungefähr 32 Jahre alt; 8) Wilhelm Krehmer, gräflich lippischer Veldt Trometer [Feld-Trompeter], 41 Jahre alt; 9) Meister Melchior Küttner, Münzmeister, 51 Jahre alt; 10) Bernd Lindemann, 30 Jahre alt; 11) Bürgermeister Berndt Capelle, zwischen 60 und 70 Jahre; 12) Henrich Flörke, bei 60 Jahre alt, verwandt mit Plume; 13) Bürgermeister Balduinus Grünewinckel, 50 Jahre alt; 14) Henrich Gruthman, 50 Jahre alt; 15) M. Cornelius Güldener, ungefähr 36 Jahre alt; 16) Arndt (Arnold) Blohme, 33 Jahre alt, verwandt mit Plume
Geistliches Gericht
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.