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NZfM 78 (5.1.1991), S. 11: "Im dritten Konzert interesierte die etwas schwerblütige, nicht immer ganz durchsichtige 2. Sinfonie von Hugo Kaun, die leider gegen den Schluss nachlässt und äusserlich wird. Zwei Orchestergesänge von Hausegger [...] sind wohl etwas zu kurz in Anbetracht des grossen Apparates, verraten aber den feinen Künstler. Sehr hübsch spielte Melanie MICHAELIS das Violinkonzert von Mendelssohn." Weimarische Zeitung Nr. 290, 11. Dezember 1910, S. 1 [über das dritte Abonnementskonzert]: Oskar Linkes Rezension umfasst wiederum ausführliche Werkbesprechungen, was im Falle Kauns, Hauseggers und Haberls sinnvoll ist. Aufführungskritik wird nur in Verbindung mit der Besprechung von MAZEPPA geübt: „Der MAZEPPA hat wieder einmal so manche schwere Bedenken, die man sonst gegen den Komponisten LISZT auf den Herzen hat, zerstreut. Und das alles hat mit seinem Zauberstabe und seiner Kapelle Herr Hofkapellmeister RAABE getan. Von Kaun’s Themen klang in uns kein einziges mehr bei der Heimkehr nach. Die Themen des MAZEPPA hätten wir fast laut noch einmal gesungen, wenn uns nicht die späte Abendstunde und die Straßenstille daran erinnert hätten, daß auch in Weimar das ‚Auge des Gesetzes‘ wacht und mit Recht als nächtliche Ruhestörung und groben Unfug derartige lautgewordene Reminszenzen benamt haben würde.“