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Werner, August Hermann
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Nachname: Werner
Vorname: August Hermann
Geburtsdatum: 21.6.1808
Todesdatum: 18.6.1882
Sterbeort: Ludwigsburg
Konfession: [ev.]
Fach: med.
Ort: aus Stuttgart
Immatrikulation: 1826 Nov.
Vater: verst. [Andreas (Georg Andreas) Werner], O[ber-]Präceptor.
Mutter: [Johanne Juliane Werner geb. Hartmann].
Weitere Verwandtschaft: Bruder des Ludwig Immanuel Werner (1802-1892) und des Carl Friedrich Werner (1804-1882). Vater des Carl August Hermann Werner (1838-1906); Schwiegervater des Carl Neeff (1836-1921); Großvater des Hermann Pfleiderer (1862-1936), des Johannes Pfleiderer (1866-1939), des Immanuel Pfleiderer (1872-1949) und des Wilhelm Pfleiderer (1878-1953); Großvater des Theophil Riehm (1868-1952); Onkel des Gottfried Hartmann Weigle (1816-1855).
Beruf/Stand: Dr.med., praktischer Arzt in Neckarsulm 1832, Ludwigsburg 1834, Zuchthausarzt Ludwigsburg 1838, Gründer und Leiter der A.H. Wernerschen Kinderheilanstalten Ludwigsburg 1841, Herrnhilfe Wildbad 1854, Bethesda Jagstfeld 1982, des Maria-Martha-Stifts Ludwigsburg 1879, Medizinalrat.
Sonstige Quellen/Literatur: Dt. Geschlechterbuch 110, 396.; Südwestdeutsche Persönlichkeiten, Bd. 2.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.