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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 20 Schloss Lichtenstein: Bau, Nutzung und Verwaltung
Schloss Lichtenstein: Bau, Nutzung und Verwaltung >> 8. Nutzung des Schlosses >> 8.1 Nutzung durch das Haus Urach, Hofhaltung v. a. auf Schloss Lichtenstein >> 8.1.1 Fremdenbücher und Einschreibebücher des Herzogs und der Herzogin von Urach >> 8.1.1.1 Fremdenbücher
27. Mai 1842 - 21. Juni 1857, (20. Mai 1858), (1909)
Enthält u. a.:
Einträge von Wilhelm Graf von Württemberg (der spätere Herzog Wilhelm (I.) von Urach, Monogramm "WW", passim), Theodolinde Gräfin von Württemberg (geb. Prinzessin von Leuchtenberg) (u. a. S. I, 88, 164), Wilhelm I. König von Württemberg, Pauline Königin von Württemberg (S. I und 76), Sophie Prinzessin von Oranien (spätere Königin der Niederlande Großherzogin von Luxemburg, geb. Prinzessin von Württemberg), Wilhelm Prinz von Oranien (später Wilhelm III. König der Niederlande Großherzog von Luxemburg, "Guillaume Prince d'Orange"), Marie Prinzessin von Württemberg (verh. mit dem Grafen von Neipperg), Katharina Prinzessin von Württemberg, Auguste Prinzessin von Württemberg (verh. Prinzessin zu Sachsen-Weimar-Eisenach), [österreichischer] Generalmajor Alexander Herzog von Württemberg, Jérôme Napoléon Prinz Bonaparte (Bemerkungen: Es konnte nicht geklärt werden, ob es sich dabei um Jérôme Bonaparte (1784-1860 Fürst von Montfort, den früheren König von Westphalen und Gemahl der Katharina Prinzessin von Württemberg verh. Königin von Westfalen Fürstin von Montfort, oder um seinen Sohn, den württembergischen Oberst Jérôme Napoléon Bonaparte (1814-1847), handelt) (alle Einträge S. I); Karl Kronprinz von Württemberg (der spätere König Karl), Olga Kronprinzessin von Württemberg (die spätere Königin geb. Großfürstin von Russland), Wilhelm Prinz von Württemberg (der spätere König Wilhelm II.), Maximilian Herzog von Leuchtenberg (alle S. II); Peter Joseph von Lindpaintner (S. 67), Gustav Schwab (S. 70, S. 98), Henri Vieuxtemps (mit Partitur S. 89), Friedrich Theodor Vischer (S. 91), Alexander Graf von Württemberg (u. a. mit kurzem Gedicht S. 107, S. 150); "Toast" [auf Wilhelm Graf von Württemberg], in Form eines Gedichtes, vermutlich von Ludwig Uhland (S. 172); Ferdinand Graf von Zeppelin (S. 173, 235); Gedichte Justinus Kerners (S. 179-185): "Es kam Dein alter Troubadour", "Nach Eins", "Notiz", "Wohl ist es schön im Lichtenstein", "Beim Mahlen des Bildes oben", "Notizen zur Hirschstub", "der unterirdische Gang", "Ich schreib hier hin, hab's nicht erdacht", Eintrag Justinus Kerners (S. 198) mit der Ansicht (Tintenskizze) einer Burg, Klecksbild (Klecksografie) Justinus Kerners mit einem Gedicht desselben (S. 199), Gedichte von Besuchern u. a. von Franz Ritter von Kobell (S. 156) und Eduard Freiherr von Seckendorff-Gutend (S. 231) Darin:
Auf beiliegendem Blatt: "Ein Kranz auf das Grab Seiner Königlichen Hoheit Herzog Karl Theodor von [fälschlicherweise statt in] Baiern", Gedicht, 1909
Bemerkungen:
Das Fremdenbuch I enthält die Namen von prominenten Besuchern, v. a. aus dem Adel, sowie von gewöhnlichen Personen.
Umfang: 1 Bd. 2°, II und 271 S. mit Goldrand, mit Ledereinband, Verzierungen im neogotischen Stil auf dem Einband Vorderseite und Rückseite; die Bindung wurde vermutlich nachträglich angebracht
Lichtenstein RT; Schloss
Lichtenstein RT; Schloss, Besucherbücher
Lichtenstein RT; Schloss, Gang, unterirdischer, angeblicher
Lichtenstein RT; Schloss, Gedichte über
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Jägerstube (Trinkstube, auch Hirschstube)
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Trinkstube (Jägerstube, auch Hirschstube)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.