Vor dem Offizial, ordentlichem Richter des geistlichen Hofs zu Münster, verkaufen Meister Johann Mey und seine Frau Gerdraut Osthaus, Bürger zu Wolbeck, dem Johann Kerckerinck und seiner Frau Annen von der Tinnen zu Angelmodde ein Stück Saatland vor Wolbeck an der Petersheide auf dem Brincke zwischen Gerhard Akolcks, jetzt des Käufers, und seligen Christian, jetzt aber Berthold Zeller Hamsten Ländern. Die Verkäufer übergeben eine Urkunde des jetzt verstorbenen Jobst Feurborn, Richters zu Wolbeck vom 18. Mai 1593. Sie setzen zum Unterpfand ihr Haus und Hof an der Straße vor der Hoffpforte neben Henrich Niesers Haus und ihren Garten uffm Mollengarden am Ende nächst der Hegge neben dem Gartenland des Arnd von Bueren gen. Unna, sowie zwei Stücke Saatland auf dem Wolbeckschen Esch zwischen Christian Kentzlers gen. Hoetmakers Stück und dem Fuhrweg, mit beiden Enden auf den verstorbenen Hermann von Mervelde Wiesen, mit dem obersten Ende auf den Angelmoddeschen Weg schießend. Der Offizial siegelt. Zeugen: Friederich Nierman und Johannes Schotteler, beide Diener der Siegelkammer.