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Kurfürst Philipp von der Pfalz schreibt dem Grafen Erhard von Nellenburg, Herr zu Tengen und königlicher Hofrichter zu Rottweil anstelle des Grafen Rudolf von Sulz, dass seine Amtleute zu Ortenberg und Geroldseck ihn darüber in Kenntnis gesetzt haben, dass etliche Lehnsmannen der Herrschaft Geroldseck (Geroltzegk an Stein gehorig) ihre Lehen von ihm empfangen hätten, der Empfang anderer Lehnsmannen noch ausstehe, namentlich von Hans Dold zu Haslach, Egnold von Waldstein, Hans Kolblin zu Gengenbach, Jakob Zehender zu Haslach, Jakob von Brombach (Brumbach), Martin von Blumeneck zu Haslach (Bluminegk zu Haßlach), Jakob Huserbach zu Haslach, Konrad Kolblin zu Haslach, Ludwig Lumbart (Lumhart), Heinrich Leimer (Leymer), Friedrich [Moswender gen.] Magister sowie von Gebhard von Bern, Schultheiß zu Zell [am Harmersbach]. Nachdem Gangolf von Geroldseck Klage am Hofgericht zu Rottweil gegen die Mannen erhoben hat, fordert der Pfalzgraf mit Ernst und gemäß seiner kurfürstlichen Freiheiten nach der Goldenen Bulle, dass das Gericht zu Rottweil in der Sache kein Urteil spreche, da die Angelegenheit seine Lehnsmannen betreffe.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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