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Werthmann, Georg (1898-1980) (Bestand)
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>> Sammlungen und Nachlässe >> Nachlässe und Nachlassteile
1916 - 1980 [1998]
Vorwort
1. Beschreibung des Bestandes
2012 erhielt Erzbischof Ludwig Schick eine Gedichtsammlung mit der Handschrift von Prälat Werthmann anlässlich des 1000jährigen Domjubiläums. Eine Bambergerin hat den Gedichtband von einem Freund ihres Mannes geschenkt bekommen (Nr. 1).
Die Fotoalben wurden bei der Verzeichnung des Pfarrarchives Kronach entdeckt. Es handelt sich um Fotoalben mit Bildern und Postkarten von bayerischen Reservelazaretten. Da Georg Werthmann von 1936 - 1945 Feldgeneralvikar und anschließend bis 1956 Stadtpfarrer in Kronach war, liegt es nahe, dass die Alben ursprünglich im Besitz von Georg Werthmann waren und Werthmann die Alben in Kronach hinterließ. Außerdem war im Pfarrarchiv Kronach Sammlungsgut (geografische Karten, Bilder) zum I. Weltkrieg in Frankreich. Da Werthmann im I. Weltkrieg Unteroffizier und in französischer Kriegsgefangenschaft war, wurden auch diese Unterlagen dem Nachlassteil Werthmann zugeordnet (Nr. 2-5).
2005 wurden noch einige private Unterlagen von Prälat Werthmann (u.a. Biographisches Material, Dokumente aus der Zeit im Ersten Weltkrieg, Briefe, Fotos) aus Familienbesitz an das Archiv abgegeben.
2022 kamen die Urkunde zur Verleihung des Ehrenkreuzes des Deutschen Soldaten- und Krieger-Bundes in Bayern sowie das Buch "Das unendliche Ziel. Ein Buch von Liebe, Welt und Gott" mit einer persönlichen Widmung aus Privatbesitz ins Archiv.
2. Verzeichnung des Bestandes
Im August 2014 wurden die Unterlagen aus der Abgabe von 2005 im Rahmen eines Praktikums verzeichnet. Die Ordnung, die Prälat Werthmann vorgenommen hatte, wurde beibehalten.
3. Kurzbiographie
geboren am 08. Dezember 1898 in Kulmbach
1914-1918 Unteroffizier Maschinengewehrkompanie des 31. bay. Inf. Reg.
27. September 1918 - 03. Februar 1920 französische Kriegsgefangenschaft
28. Juli 1924 Priesterweihe
1924 Kaplan in Nürnberg St. Karl Borromäus
1928 Kaplan in Bamberg St. Martin
1929 Religionslehrer am Englischen Institut Bamberg
16. April 1935 Standortpfarrer in Berlin
1936-1945 Feldgeneralvikar
1945 Verwalter des Molitortischen Benefiziums an der Oberen Pfarre in Bamberg
1946 Stadtpfarrer Kronach
1956-1962 Militärgeneralvikar
gestorben am 25. Mai 1980
4. Werke (Auswahl)
Georg Werthmann: Wir wollen dienen! Glaubenskraft als Quelle unserer Wehrkraft. Berlin 1935
Ders.: Soldatentugend. Berlin 1940
Ders.: Leitlinien. [Hrsg. als Weihnachtsgabe f. d. kathol. Soldaten d. Dt. Bundeswehr.]. Bonn 1964
5. Literaturhinweise (Auswahl)
Brandt, Hans-Jürgen: Werthmann, Georg. In: Erwin Gatz (Hg.), Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Berlin 1983, S. 808
Hehl, Ulrich v. u.a. (Bearb.): Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung , Mainz ³1996, S. 468
Biographisches Lexikon der Katholischen Militärseelsorge Deutschlands 1848-1945. Hg. v. Hans Jürgen Brandt und Peter Häger. Paderborn 2002
Springer, Klaus-Bernward: Georg Werthmann. In: Friedrich Wilhelm Bautz (Hrsg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. XXI, Herzberg 2003 Sp. 1548-1553
Reindl, Alwin: Vom Jugendpflegeverein zur Jugendbewegung. Die Katholische Jugend Bambergs in der Zeit der Weimarer Republik. Bamberg 2010 (Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte Bd. 6)
Schmidt, Susanne: Vom Religionslehrer bei den Englischen Fräulein in Bamberg zum Feldgeneralvikar der Deutschen Wehrmacht: eine Spurensuche zu Georg Werthmann (1898-1980). In: Bericht des Historischen Vereins Bamberg. - Bamberg, 2017. - 153 (2017), Seite 277-304
6. Quellenhinweise (Auswahl)
Der Nachlass von Georg Werthmann befindet sich im Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr in Berlin.
7. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NLT 466 Nr. …
Vorwort
1. Beschreibung des Bestandes
2012 erhielt Erzbischof Ludwig Schick eine Gedichtsammlung mit der Handschrift von Prälat Werthmann anlässlich des 1000jährigen Domjubiläums. Eine Bambergerin hat den Gedichtband von einem Freund ihres Mannes geschenkt bekommen (Nr. 1).
Die Fotoalben wurden bei der Verzeichnung des Pfarrarchives Kronach entdeckt. Es handelt sich um Fotoalben mit Bildern und Postkarten von bayerischen Reservelazaretten. Da Georg Werthmann von 1936 - 1945 Feldgeneralvikar und anschließend bis 1956 Stadtpfarrer in Kronach war, liegt es nahe, dass die Alben ursprünglich im Besitz von Georg Werthmann waren und Werthmann die Alben in Kronach hinterließ. Außerdem war im Pfarrarchiv Kronach Sammlungsgut (geografische Karten, Bilder) zum I. Weltkrieg in Frankreich. Da Werthmann im I. Weltkrieg Unteroffizier und in französischer Kriegsgefangenschaft war, wurden auch diese Unterlagen dem Nachlassteil Werthmann zugeordnet (Nr. 2-5).
2005 wurden noch einige private Unterlagen von Prälat Werthmann (u.a. Biographisches Material, Dokumente aus der Zeit im Ersten Weltkrieg, Briefe, Fotos) aus Familienbesitz an das Archiv abgegeben.
2022 kamen die Urkunde zur Verleihung des Ehrenkreuzes des Deutschen Soldaten- und Krieger-Bundes in Bayern sowie das Buch "Das unendliche Ziel. Ein Buch von Liebe, Welt und Gott" mit einer persönlichen Widmung aus Privatbesitz ins Archiv.
2. Verzeichnung des Bestandes
Im August 2014 wurden die Unterlagen aus der Abgabe von 2005 im Rahmen eines Praktikums verzeichnet. Die Ordnung, die Prälat Werthmann vorgenommen hatte, wurde beibehalten.
3. Kurzbiographie
geboren am 08. Dezember 1898 in Kulmbach
1914-1918 Unteroffizier Maschinengewehrkompanie des 31. bay. Inf. Reg.
27. September 1918 - 03. Februar 1920 französische Kriegsgefangenschaft
28. Juli 1924 Priesterweihe
1924 Kaplan in Nürnberg St. Karl Borromäus
1928 Kaplan in Bamberg St. Martin
1929 Religionslehrer am Englischen Institut Bamberg
16. April 1935 Standortpfarrer in Berlin
1936-1945 Feldgeneralvikar
1945 Verwalter des Molitortischen Benefiziums an der Oberen Pfarre in Bamberg
1946 Stadtpfarrer Kronach
1956-1962 Militärgeneralvikar
gestorben am 25. Mai 1980
4. Werke (Auswahl)
Georg Werthmann: Wir wollen dienen! Glaubenskraft als Quelle unserer Wehrkraft. Berlin 1935
Ders.: Soldatentugend. Berlin 1940
Ders.: Leitlinien. [Hrsg. als Weihnachtsgabe f. d. kathol. Soldaten d. Dt. Bundeswehr.]. Bonn 1964
5. Literaturhinweise (Auswahl)
Brandt, Hans-Jürgen: Werthmann, Georg. In: Erwin Gatz (Hg.), Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1785/1803 bis 1945. Berlin 1983, S. 808
Hehl, Ulrich v. u.a. (Bearb.): Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung , Mainz ³1996, S. 468
Biographisches Lexikon der Katholischen Militärseelsorge Deutschlands 1848-1945. Hg. v. Hans Jürgen Brandt und Peter Häger. Paderborn 2002
Springer, Klaus-Bernward: Georg Werthmann. In: Friedrich Wilhelm Bautz (Hrsg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon Bd. XXI, Herzberg 2003 Sp. 1548-1553
Reindl, Alwin: Vom Jugendpflegeverein zur Jugendbewegung. Die Katholische Jugend Bambergs in der Zeit der Weimarer Republik. Bamberg 2010 (Studien zur Bamberger Bistumsgeschichte Bd. 6)
Schmidt, Susanne: Vom Religionslehrer bei den Englischen Fräulein in Bamberg zum Feldgeneralvikar der Deutschen Wehrmacht: eine Spurensuche zu Georg Werthmann (1898-1980). In: Bericht des Historischen Vereins Bamberg. - Bamberg, 2017. - 153 (2017), Seite 277-304
6. Quellenhinweise (Auswahl)
Der Nachlass von Georg Werthmann befindet sich im Archiv des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr in Berlin.
7. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NLT 466 Nr. …
44 VEs
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.