Herzog Eberhard Ludwig bestätigt, von dem Geheimen Regimentsrat und Kirchenratsdirektor Johann Georg von Kulpis ein Darlehen von 3000 fl für das Geistliche Gut empfangen zu haben. Er verspricht, es mit 150 fl jährlich zu verzinsen und bei Kündigung mit vierteljährlicher Frist zurückzuzahlen, wovon ihn nichts, auch nicht Krieg und Plünderung, entbindet. Zur Sicherung dienen alle Gefälle des Geistlichen Guts. Der Herzog hatte der Maria Magdalena von Forstner geb. Löffler in Reutlingen, Witwe des Geheimen Regimentsrats, Kammermeisters und Uracher Obervogts Wolf von Forstner, sowie ihren beiden Söhnen ein Darlehen von 8000 fl bewilligt. Diese verpfändeten dafür ihre Frucht-, Wein- und Heuzehnten und andere Gefälle zu Reutlingen und Pfullingen und räumten dem Kirchengut ein Vorkaufsrecht daran ein. Obige Summe von 3000 fl wurde zur Aufbringung dieses Darlehens verwandt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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