Seifrid Weihermann (Weyerman) von Dinkelsbühl, Kleriker Augsburger Bistums und kaiserlicher Notar, bekundet zu Schwäbisch Hall in der Wohnung des Jakob Emhart (Emhardi), Kaplans in der Veldnerinkapelle, im Auftrag von Johannes Stephani, des Prokurators der Bruderschaft zu Sankt Katharina, und von dessen Mitbrüdern Jakob Emhart und Johannes Büttner im Streit um die Burgwiese, die in das Gut der Bruderschaft zu Oberspeltach (Inhaber: Heinz Wecker) gehört, aber von Anna, Witwe des Klaus Klöpfer von Aspach in ihr Gut gezogen ist, die Aussage des Seitz Frey, der in Speltach erzogen, jetzt aber zu Hall wohnhaft ist: Als das Gut vor 40 Jahren dem Keck gehörte, Inhaber: Konz Hübner zu Oberspeltach, habe die Burgwiese in dies Gut gehört, ebenso, als das Gut im Besitz der Bruderschaft war, Inhaber: Heinz Widmann. Über die Beanspruchung der Wiese durch den späteren Inhaber (Bröger) kann der Zeuge nichts aussagen. Sein verstorbener Vater, der das Gut der Witwe des Klaus Klöpfer gebaut hat, hat die Burgwiese nicht genutzt.