1594 Sept. 22 Jakob Danbacher zu Unterschneidheim und seine Ehefrau Margretha verkaufen mit Zustimmung Herrn Volperts von Schwalbach, Landkomtur der Ballei Franken, Komtur zu Ellingen und Nürnberg DO, um 350 fl Erhard Wolffhardt, DO-Vogt zu Dinkelsbühl, ihre Erbgerechtigkeit an gen. Gütern in Schneidheimer Markung, insgesamt 6 Morgen Acker und 2 Tagwerk Wiese in gen. Lagen. Der Vogt hat die Güter ihrem Lehengut (Gunstguett) einverleibt - Haus, Hof, Stadel und Garten in gen. Lage -, aus dem sie 1 Fastnachtshenne Herrengült und 12 d für Auf- und Abgeben zu entrichten haben. Die A. verpflichten sich eidlich gegenüber dem gen. Vogt, vor allem aber dem Landkomtur als ihrer Obrigkeit, ihre Lehens- und Untertanenpflichten zu erfüllen und künftig jährlich auf den 29. Sept. (Michael) eine Herrengült von 1 Malter Dinkel, 1 Malter Hafer, 40 Eiern, 2 Herbsthühnern und 1 Fastnachtshenne nach Inhalt der Gült- und Salbücher in das Deutsche Haus zu Dinkelsbühl zu liefern. Das Hauptrecht beträgt 1 Kuh, der Handlohn den zehnten Pfennig. Sr.: 1) Samuel Rockhenbach und 2) Christoph Morhardt, beide Bürger zu Dinkelsbühl Ausf. Perg. - 2 Sg. in Holzkapsel, 2. mit Deckel - Rv.: ...; Vererb-Brieff No. 5, Possessor Martin Mahler 1651; modo Hannß Mackh Prov.: Amt Dinkelsbühl, Vogteiamt Schneidheim ASig.: 79; Lit. Bb RSig.: Bü 20; 226

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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