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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit dem Kriegskollegium in Stockholm
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Enthält: Korrespondenz vom 14. April 1699 bis 10. August 1710 (schwed.), u.a. zu folgenden Inhalten: zur Artillerie in Stade, insbesondere zu Anschaffungen für die Artillerie und zu den jährlichen Voranschlägen, sowie zur Einrichtung und rechtzeitigen Ablieferung der Artillerierechnungen und Hauptbücher (mit Anlagen, u.a.: Voranschlag des Oberstleutnants Rudolf von Bünau für das Jahr 1701, Auszug aus dem außerordentlichen Munitions-Etat für Stade 1701, Formular für die Etats-Einrichtung, Resolution des Kriegskollegiums vom 29. Februar 1704 auf den Stader Haushaltsvoranschlag für 1704, Verzeichnisse der anzuschaffenden Stücke); zur Bestallung eines Schmieds bei der Rüstkammer in Stade (1699); zu Abgaben an das Kriegsmannshaus in Vadstena wegen erfolgter Nobilitierung (mit Anlagen, u.a.: Rechnungen an die Erben des Kapitäns Gottfried St(i)erndahl und des Oberstleutnants Christian von Fehringschild (1699), sowie Memoriale des Kriegsfiskals wegen der Abgaben der Kapitäne Christian von Wilkenschild und Johann von Starck (1703), des Justizrats Hermann Johann Christian von Uffeln, des Regierungsrats Justus Ludwig von Olthoff, des Archivars Johann Christopher von Ehrenholm, der Erben des Generalmajors Patrick More und des Generalquartiermeisters Oberst Jacob von Kemphen (1709/10), auch Memorial des Proviantmeisters Matthias Ketelson zu den Abgaben aus Bremen-Verden allgemein vom 26. Oktober 1703 (mit Anlagen)); zur Ausrüstung der aufzurichtenden Grenadierkompanie (1700) und anderer in Bremen-Verden von Gyllenstierna zu werbender Kompanien mit Gewehr etc. und Lieferung der Sachen (1701ff.); zum Abschied des Stader Zeugwärters Hans Baumann und zur Nachfolge des Stader Zeugschreibers Michael Junge, auch zu deren Kautionsleistungen (1702/03), sowie zur Neubesetzung der Stelle nach Junges Tod mit dem Musterschreiber Friedrich Johann Bursch (1704, mit Kautionsformular), zu dessen Flucht (1708) und zur vorgeschlagenen Wiederbesetzung der Stelle mit Eggert Hintze aus Stettin (1709); zum neuen Stader Zeughaus und dessen Inventarisierung (1702); zur Auszahlung von Gnadengeldern an den Unteroffizier Mons Guda (1703, mit beigefügtem Gesuch Gudas); zur Beschlagnahme von russischem Gewehr etc. auf von Hamburg nach Archangelsk fahrenden Schiffen, dessen Verwahrung im Stader Zeughaus und Weiterverwendung (1703, mit Verzeichnis); zum Festungsbau in Stade und Ottersberg (1700/1703); zur Neubesetzung der Stelle des Artilleriebuchhalters mit Erik Holm nach Abschied des Johann Friedrich Leuthold (1704); zum Verkauf unbrauchbarer Stücke aus dem Zeughaus (1705/1708); zum Schießen bei Begräbnissen von Offizieren (1706, mit Reglement); zur Begrüßung der vorbeifahrenden Schiffe in Brunshausen (1709, mit Bericht des Schiffskapitäns Michel Müller); zur Erstellung von Musterrollen zu den Gyllenstierna unterstellten Regimentern (1710) auch: königliche Original-Resolution vom 14. Dezember 1698 auf den Haushaltsvoranschlag des Stader Artilleriekapitäns Marten Danielson Neuberg für 1699; Korrespondenz Gyllenstiernas mit dem Oberstleutnant der Artillerie Rudolf von Bünau wegen Artilleriesachen
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1688
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1698
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Bünau, Rudolf von, Oberstleutnant, Artillerie St(i)erndahl, Gottfried, Kapitän Fehringschild, Christian von, Oberstleutnant Wilkenschild, Christian von, Kapitän Starck, Johann von, Kapitän Uffeln, Hermann Johann Christian von, Justizrat Olthoff, Justus Ludwig von, Regierungsrat Ehrenholm, Johann Christopher von, Archivar More, Patrick, Generalmajor Kemphen, Jacob von, Oberst, Generalquartiermeister Ketelson, Matthias, Proviantmeister Baumann, Hans, Zeugwärter, Stade Junge, Michael, Zeugschreiber/Zeugwärter, Stade Bursch, Friedrich Johann, Zeugwärter, Stade Hintze, Eggert, Stettin Guda, Mons, Unteroffizier Holm, Erik, Artilleriebuchhalter Leuthold, Johann Friedrich, Artilleriebuchhalter Müller, Michel, Schiffskapitän Neuberg, Marten Danielson, Artilleriekapitän
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.