Lorenz Marsteller, Büttner und Bürger zu Würzburg, und seine Ehefrau Margarete verkaufen den Domvikaren Hermann Jordan, Johannes Hettstadt und Kaspar Fischer als Vertretern der Vikarierbruderschaft im Kapitelhaus des Domstifts zu Würzburg einen jährlichen Zins von 1,5 rheinischen Gulden unter Vorbehalt eines unbefristeten Rückkaufrechts. Der Zins gefällt von ihrem Weinberg in der Gemarkung Würzburg. Obereigentümer dieses Weinbergs ist das Kloster St. Stephan in Würzburg. Die Verkäufer haben dafür von den Käufern 30 rheinische Gulden, den Gulden zu 28 Schilling gerechnet, erhalten. Sie verpflichten sich zu fristgerechter Entrichtung des Zinses und übernehmen die Gewährleistung für den Verkauf. Auf ihre Bitte siegelt Georg Schenk von Rossberg. Abt Michael [Leyser] und der Konvent des Kloster St. Stephan willigen unter Vorbehalt der ihnen auf dem Weinberg zustehenden Rechte in den Verkauf ein. Zum Zeichen seiner Einwilligung siegelt der Abt mit. Der geben ist vf freitag nach sant Margarethen tag 1536. Aussteller: Lorenz und Margarete Marsteller. Empfänger: Vikarierbruderschaft des Domstifts Würzburg