Conradt von Hayn verkauft den Gotteshausmeistern Hans Richelbach und Hans Muller als Vertretern der Liebfrauenpfarrkirche zu Wertheim für 50 fl. an Gold einen jährlich auf Martini fälligen Zins von 2 1/2 fl zu Marktheidenfeld, den Endres Holtzmann und Hans Schonerock von Wiesen und Äckern urkundlich zu zahlen haben, unbeschadet der Rechte des Grafen Jorg zu Wertheim und des Lehnsherrn, des Propstes von Holzkirchen. Ausbedungen ist Wiederkauf um die Kaufsumme, ausübbar vor Martini zu Wertheim. Doch hat nachher die Pfarrkirche wieder das Vorkaufsrecht. Einen bei Tod des Verkäufers an dem nicht wiedergekauften Zins vorhandenen Mehrwert vermacht er der Kirche unwiederkäuflich unter der Bedingung eines Seelengedächtnisses für ihn und die früheren Besitzer.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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