Priester Konrad, der alte Spitalmeister, und sein Geselle Johann [Laurin], Pfarrer zu Berg [Stadt Ehingen/Alb-Donau-Kreis] und ebenfalls Spitalmeister, bekennen, dass der Priester Heinrich Bayer von Weißenhorn ("Wissenhorn") [Lkr. Neu-Ulm] den Bedürftigen im Heiliggeistspital zu Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] 30 Pfund Heller geschenkt hat. Dafür soll man jedes Jahr am Montag vor dem 25. Mai ("vff den nechsten gu/o/tentag vor sant Vrbans tag") einen Jahrtag für den Schenker im Spital begehen. Dabei erhalten der Spitalmeister 2 Schilling Heller und sein Geselle 1 Schilling Heller. Für die Bedürftigen im Spital soll man Fleisch, Wein und Weißbrot für 1 Pfund und 7 Schilling Heller zur Aufbesserung ihrer Kost kaufen. Diese insgesamt 30 Schilling Heller gefallen von dem Hof des Spitals in Aufheim ("Vffhain") [Stadt Senden/Lkr. Neu-Ulm], den derzeit Friedrich ("Frik") der Sterr bewirtschaftet.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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