Cordula von Reischach, Äbtissin, und der Konvent des Gotteshauses in Söflingen beurkunden für sich und ihre Mitschwester Euphrosina von Schwabsberg, dass sie nach Empfang einer Abfindung von 400 Gulden (100 Gulden nach Abschluss eines Vertrags unter den Erben vom 26. Aug. 1549, 300 Gulden jetzt) gegenüber den Miterben auf alle weiteren Ansprüche an dem Erbe ihres verstorbenen Vaters Hans von Schwabsberg verzichten. Die gemeinen Erben sind die Tochter Dorothea von Schwabsberg, vertreten durch zwei Vormünder, Christoph von Wollmershausen zu Amlishagen, vertreten ebenfalls durch zwei Vormünder (Hans Ernst von Wollmershausen zu Burleswagen und David von Ellrichshausen zu Schopfloch), Moritz und Anna von Altmannshofen, Kinder des Jörg Berchthold von Altmannshofen, vertreten durch den Abgesandten Martin Merklin, Bürger zu Kaufbeuren, des Vormunds Hans Adam von Stain zum Stain und Ronsberg, Anna von Schwabsberg, Tochter des verstorbenen Hans von Schwabsberg, Euphrosina von Schwabsberg, Klosterfrau zu Söflingen, ebenfalls Tochter des verstorbenen Hans von Schwabsberg, vertreten durch zwei Abgesandte des Klosters, nämlich den Zinser Hans Reischacher und Jakob Zimmermann, Schultheiß zu Söflingen.