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Weimarische Zeitung Nr. 229, 29. September 1908, S. 1 [über LOHENGRIN]: „Vor ausverkauftem Hause ging gestern die Oper LOHENGRIN in einer ausgezeichneten und mit viel Sorgfalt vorbereiteten Neueinstudierung in Szene“. Die Leitung hatte Peter Raabe, der so, der Rezensent, den Lohengrin erstmals ohne „Striche“ dirigierte, was er nicht unbedingt als empfehlenswert erachtet: „Für die Aufnahmefähigkeit des Publikums bedeuten die strichlosen Aufführungen jedenfalls keine Erleichterung, und die Initiative Weingartners in dieser Hinsicht kann nur sympathisch wirken.“ Der Rezensent rühmt ferner Raabes umsichtige Art, das Orchester zurückzuhalten, so dass eine Aufführung auch ohne „Schalldeckel“, also abgedeckten Orchestergraben, möglich sei.