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Vorrang des Propstes von St. Cassius vor den Pröpsten von Xanten und St. Gereon zu Köln - Archidiakonal-Jurisdiktion des Propstes von St. Cassius
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Enthaeltvermerke: Enthält: Alte [Sitz-] Ordnung der Kölner Prälaten in der Diözesansynode (fol. 2); Facti species causa praecedentiae collegiatae ecclesiae Bonnensis contra ecclesiam sancti Gereonis, nach 1662 (fol. 3-10) mit 9 Anlagen: Privilegia et iura super praecedentia praepositi Bonnensis eiusdemque archidiaconalis collegiatae ecclesiae ss. Cassii et Florentii immediate post almam metropolitanam Coloniensem, Abschriften und Auszüge der betreffenden Urkunden der Päpste und Kölner Erzbischöfe von 1138, 1148, 1153, 1162, 1177, 1314, 1199, 1323, 1381, 1472 (fol. 11-16); Abschriften von Urkunden betreffend den Vorrang vor St. Gereon: Erzbischöfe Arnold I. 1138, Arnold II. 1153, Hermann von Hessen 1488, Notarsinstrument 1662, Kapitel von St. Cassius 1662 (fol. 17-27); Gravamina des Bonner Propstes Johann Gropper betreffend geistliche archidiakonale Jurisdiktion, propsteiliche Herrschaft und Gericht Endenich, Landsteuer-Auflage, propsteiliche Gerechtigkeit im Kottenforst, Belehnung des propsteilichen Hauses Drachenfels, ca. 1550 (fol. 28-37); Urkunde (Ausfertigung) Erzbischofs Max Friedrich von 1763 November 29: bestätigt in der Sache der zwischen dem Bonner Archidiakon und dem Kölner Offizial konkurrierenden Jurisdiktion über Stiftskapitel und -vikare den Entscheid des Erzbischofs Clemens August zugunsten der Kölner Kurie (fol. 38-41)
Diverse Registraturbildner
41 Blatt
Sachakte
Papier, Kartonumschlag, geheftet, fol. 1-41, Folio - Altsignaturen: Cassiusstift zu Bonn. R No. 1 Litt Probstei; Cassiusstift zu Bonn. R No. Litt. d, Stadt Bonn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.