Jacobus Greve von Kempen, Kanonikus zu Sent Joeris (Georg) in Köln, schenkt dem Konvent zur Lungen in Köln eine von ihm bei der Stadt Neuss gekaufte Erbrente von 18 oberländischen rheinischen Goldgulden. Kapital: 300 Goldgulden. 1 Gulden davon können die Brüder des Lungenkonvents für ihre Mühe behalten; sie halten alljährlich am S.-Georg-Tag eine "gute Refection" und erhalten für eine ewige Messe, jede Woche von einem Priester in der Sankt-Alexius-Kapelle zu lesen - 5 Goldgulden. Der Erblasser stiftet 10 1/2 Gulden für wöchentlich zu lesende zwei Messen durch den Dechanten oder den ältesten Kanonikus der Kollegiatkirche S. Georg in Köln auf dem neuen Altar über dem neuen Portal oder unten auf dem Heilig-Kreuz-Altar. 1/2 Gulden der Rente bestimmt der Stifter Grave dem Vikar der Kirche S. Georg für eine jährliche Erbmesse alle Jahre auf S.-Alexius-Tag und so fort.