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2/10 [fol. 27ff.]: 1612 Nov. 16 (In Aula Bebenhusana)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. X
Enthält: Anwesend: Fürst, Komss, Rektor, Senat. [a]) Von Vizekanzler Dr. [Sebastian] Faber vorgebrachte, bereits mündl. und schriftl. abgehandelte Kontributions -, Abzugs- und Zollfrage. [UAT 2/10, Bl. 27]; [b] Vom Fürsten beabsichtigte Erhöhung der Jahresabgabe; den Senatoren zugestandene Beratungsfrist. [UAT 2/10, Bl. 27f.]; [c] Von den Senatoren ins Feld geführte Univ.privv., verschiedene notwendig gewordene Ausgaben, Erneuerungen, weniger gute Ernte, gesunkene Proff.-gehälter. Bitte an die Kommissare, sich von der Landschaft berichten zu lassen und alle übrigen anfallenden Steuern mitzuerwägen. (Dr. Hafenreffer) [UAT 2/10, Bl. 27'ff.]; [d] Detailierte Stellungnahme der Universität vor Fürst und Kommissaren mit eindringlicher Bitte, Steuer und Abzug unverändert beizubehalten. [UAT 2/10, Bl. 28'ff.]; [e] Vom Lndhofm. [Freiherr Eberhard Schenk] ausbedungene Bedenkzeit. [UAT 2/10, Bl. 29']; nachmittags: [f] Vom Vizekanzler [Dr. Sebastian Faber] angesichts der Beschwerde wider die Landschaft vorgebrachte Aufstellung von den der Universität aufgebürdeten Steuern, vorliegenden Zinsen, Einkünften und Ausgaben. Stellungnahme des Senats. [UAT 2/10, Bl. 29'ff.]; [g] Von den Senatoren hinsichtlich des Abzugs beantragte Befreiung für Proff., Synd. und Notar. [UAT 2/10, Bl. 31'f.]; [h] Vom Prokanzler Dr. Faber vorgetragene Interzession des Fürsten für Dr. [Michael] Beringer (Anm. 1), sowie der Kommissare für die Magg. Scheffer und Weiganmejer wegen höherer Besoldung. [UAT 2/10, Bl. 32]; Anm. 1: MUT 201, 87; Faber VIII, 129.3.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.