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Spezialia, Band 12: 1. Januar 1924 bis 1. April 1924
K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 4. Sammelakten zum besetzten Teil des Regierungsbezirks Münster: Spezialia
1923-1924
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Rückkehr benannter ausgewiesener Beamtinnen und Beamten, Dezember 1923 - Erschießung des Bergmanns Johann Gwiasda durch französische Wachtposten in Langenbochum (1. Mai 1923) und anschließende Aufklärung des Falls unter Beteiligung des Landrats von Recklinghausen, des Regierungspräsidenten in Münster und des preußischen Ministers des Innern, 1923 - Strafverfahren und Urteil gegen den polnischen Kaufmann Lazar Steinberg wegen eines Zollvergehens beim Transport von Möbeln in das besetzte Gebiet unter Beteiligung des Halterner Bürgermeisters, des Regierungspräsidenten und des Ministers des Innern, 1923 - Schreiben des Rechtsanwalts Franz Richter in Recklinghausen wegen falscher Umrechnung des Honorars in Goldmark, 1924 - Überfahren des Lokomotivführers Albert Scheiwe aus Disteln mit Todesfolge und anschließende Aufklärung des Falls unter Beteiligung des Landrats von Recklinghausen, 15. September 1923 - Verletzung des Bergmanns Georg Glaw aus Hüls durch französische Kokereiarbeiter und anschließende Entschädigungen, 1923 - Schriftverkehr zwischen Hotel zur Post in Gelsenkirchen und dem Regierungspräsidenten in Münster nach der Untersuchung des getöteten Przybilla, Juni 1923 - Probleme im Kartoffelgroßhandel - Überfahren des Bergmanns Franz Prochaska durch französische Lastkraftwagen mit Todesfolge, Dezember 1923 - Verletzung eines benannten Kindes durch einen französischen Soldaten (Fahrradunfall) in Erkenschwick und anschließende Schadensersatzerhebung, Dezember 1923 - Übergriffe (Festnahmen und Misshandlungen) der Besatzungsgruppe Hüls auf Bergleute im Zusammenhang mit einem Proteststreik der Zeche Augusta Victoria, September 1923 - Tötung des Franz Groote, Westerholt, durch Besatzungstruppen, Januar 1924 - Vergewaltigung der berufslosen Josefine Mlaker mit Pressenotiz, 1923 (vgl. Nr. 13, 66) - Vorfall eines marokkanischen Deserteurs des 65. Französischen Infanterie-Regiments (Düren), Bocholt, Januar 1924 - Besetzung der Zeche Recklinghausen II in Hochlarmark durch ca. 150 französische Soldaten mit Schlägerei zwischen drei französischen Kokereiarbeitern und drei deutschen Bergleuten, September 1923 - Schwere Kopfverletzung von Heinrich Körin durch Revolverschuss eines französischen Besatzers und anschließende Aufklärung des Falls und Verhandlung vor dem französischen Militärgericht, 1923 - Überfahren eines Kindes aus Datteln durch ein französisches Militärauto, Januar 1924 - Überlegungen zur Eröffnung von Bordellen im Besatzungsgebiet, Januar 1924 - Auflösung der Besatzung am Kanal-Pumpwerk in Olfen, Februar 1924 - Aufhebung deutscher Reichsgesetze durch französische Generalkommandanten, Januar/Februar 1924 - Bestimmungen zum Schutz der Staatsangehörigen der Besatzungsmächte: Festnahmen von Regierungsarbeitern durch deutsche Behörden, Februar 1924 - Verletzung des Lokomotivführers Karl Imert/Imort durch französische Offiziers und anschließendes Verfahren vor dem Amtsgericht Bielefeld und dem Oberlandesgericht Celle, Juni 1923 - Februar 1924 - Pressemitteilung bezüglich der Besetzung des Gasthofs Rauschenberg und dem anschließenden Schlag mit der Reitpeitsche durch einen französischen Offizier sowie Aufklärung des Falls durch ärztlichen Befund, 22. Februar 1924 - Bericht des Regierungsassessors Westhoff über seine Festnahme durch die französischen Besatzer, April 1924
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.