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Teusch, Christine (Bestand)
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Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe T
Teusch, Christine, 1888-1968, Seit 1910 Oberschullehrerin in Neuß und Köln, 1914-1918 Sozialreferentin in Essen, 1918-1920 Leiterin des Frauendezernates der christlichen Gewerkschaften in Köln, 1919 Mitglied der Weimarer Nationalversammlung, 1920-1933 Mitglied des Reichstages (Zentrum), 1945 Mitglied des Rates der Stadt Köln, 1946-1966 Mitglied des Landtages Nordrhein-Westfalen (CDU), 1947-1954 Kultusministerin in Nordrhein-Westfalen; Enthält u.a.: Persönliche Unterlagen; Reden, Veröffentlichungen u. a. über Theodor Heuss, Prälat Wilhelm Böhler, über Erziehungsfragen, Frauenfragen, zur Parteipolitik des Zentrums und der CDU (1914-1964); Konzepte zu Vorträgen, Schriftwechsel u. a. mit Karl Arnold, Konrad Adenauer und Pater Rochus Spieker betr. Verhältnis Zentrum/CDU, Personalpolitik, Wahlen, Schulgesetz (1946-1952). Private und politische Korrespondenz (1943-1968 - alphabetisch abgelegt, 1917-1954 - chronologisch abgelegt), teils nach Personen, hier u.a. Konrad Adenauer (1942-1953), Rudolf Amelunxen (1957), Karl Arnold (1953), Heinrich Brauns (1922-1938), Heinrich Brüning (1954-1955), Adolf Butenandt (1963), Thomas und Irma Dehler (1965), Thomas Esser (1934-1945), Aennchen Fuchs (1936-1941), Andreas Hermes (1943-1955), Helene Hermes (1941-1943), Theodor Heuss (1953), Josef Hofmann (1967), Joseph Joos (1949-1963), Jakob Kaiser (1919), Heinrich Krone (1942-1944), Paul Löbe (1922-1948), Heinrich Lübke (1959-1964), Wilhelm Marx (1934-1944), Hermann Pünder (1949-1953), Bernhard Ruffini (1937-1941), Luise Schröder (1922-1943), Elisa Stoffels (1937-1942), Willi Suth (1941-1942), Elisabeth Vurtkuchen (1935-1944), Gertrud Wronka (1922-1943); Schriftwechsel mit Ordensfrauen (1937-1957); Tätigkeit im Schuldienst; soziale und kirchliche Tätigkeit; politische Tätigkeit: Kölner Zentrumspartei, Rheinische Zentrumspartei; politische Tätigkeit nach 1945: Stadtverordnete von Köln; Tätigkeit als Abgeordnete; Nachrufe; Druckschriften, Broschüren, Denkschriften besonders über Schulpolitik, Sozialpolitik, Katholizismus (ca. 1915-1962).
1. Übernahme des Nachlasses
Der schriftliche Nachlaß von Christine Teusch wurde zwischen Juni 1970 und Oktober 1973 in mehreren Lieferungen dem Historischen Archiv der Stadt Köln als Eigentum zur dauernden Aufbewahrung übergeben. Außerdem gelang es dem Archiv im April 1973, versprengte Stücke der Papiere Christine Teuschs von einem Kölner Antiquar anzukaufen. Alle Teile des Nachlasses waren weitgehend ungeordnet. Eine endgültige Klassifikation u. Verzeichnung ist erst nach der vorgesehenen Übernahme weiterer Schriftstücke vorgesehen.
Das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf verwahrt einen weiteren Teil des schriftlichen Nachlasses von Christine Teusch.
Bestand 1187 Christine Teusch
Liste über die Akzession 769/1972
(Nr. 132-166 und Kasten 11-41)
Die Nummern 167- 445, B 1- B 80 und D 1- D 65 umfassen die Akzessionen 791/1973 vom April 1973 und 808/1973 vom Oktober 1973.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.