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Simon von Blankenwald überlässt dem Kloster Blankenau das Dorf Harmerz und verzichtet auf Ansprüche an weiteren Gütern
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Reichsabtei Fulda: Klöster, Propsteien, Stifte [ehemals: Urkunden R II] >> Kloster Blankenau
1284 Mai 12
Original, Pergament, Lat., Von 5 Siegeln Nr. 5 ab / 1916 Jan. fehlt auch Nr. 1.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1284 quarti idus Maii
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Simon, Sohn des Hermann von Blankenwald [von Schlitz genannt von Blankenwald], überlässt nach einem Schiedsspruch Bertholds von Liebisberg und Eckhards von Bleichenbach dem Kloster Blankenau [Gem. Hosenfeld, Lkr. Fulda] das Dorf Harmerz [Stadtteil der Gem. Fulda, Lkr. Fulda] und verzichtet auf alle Ansprüche an die Güter in Staken, das Dorf Gozesrode [beide Orte Gem. Hosenfeld, Lkr. Fulda], den Berg Blankenberg und das Tal (Zuivils), die seine Eltern dem Kloster, in das seine Schwester Luckard (Lukardis) eingetreten ist, überlassen haben.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Marquard, Dechant von Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gottfried, Pförtner von Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: sein Mutterbruder Werner von Liebisberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich, Propst von Rasdorf [Gem. Rasdorf, Lkr. Fulda] und Pfarrer zu Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Magister Dietrich Vater zu Fulda
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Kleriker Friedrich von Schlitz, Vatersbruder des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Eberstein
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Giso von Ebersberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann von Linden
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Stephan, Heinrich Schyren, Wigand und Konrad Henden, Bürger von Fulda.
Vgl. Urk. 77, Nr. 3.
Vgl. zum Kloster Blankenau Germania Benedictina Bd. VII, S. 57-65.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.