Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Sektionssitzungen: Dichtkunst und Sprachpflege, 1966-1967
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Akademie der Künste (Ost) >> 05. Sektion / Wissenschaftliche Abteilung Literatur >> 05.1. Tagungen und Sitzungen >> 05.1.3. Sektionssitzungen
1966 - 1967
Enthält: Korrespondenz, Vermerke, Protokolle der Sitzungen am: - 9.2.1966 (Beschlußprotokoll): Bericht des Heinrich-Mann-Preis-Ausschusses über Vorschläge für die Verleihung des Preises (Peter Weiss, Martin Remané), u.a. Gutachten über die Publikationen "Mein namenloses Land" von Joachim Knappe und "Die Aula" von Hermann Kant, Gespräch über das F.-C.-Weiskopf-Kuratorium (Zuwahl von Wieland Herzfelde und Jurij Brezan), Wahl eines Redaktionsbeirates für "Sinn und Form" (Vorschläge für Eduard Claudius, Alfred Kurella und Grete Weiskopf), Diskussion über Vorschläge für die Verleihung des Johannes R.-Becher-Preises (Vorschlag für Erich Arendt), Diskussion über die Vorbereitung der Arbeiterfestspiele, Information über Alfred Kurellas testamentarische Verfügung hinsichtlich der Schenkung seines Nachlasses an die Akademie; -28.3.1966 (Beschlußprotokoll): Diskussion über die Wahl neuer Ordentlichen und Korrespondierender Mitglieder (Vorschläge u.a. für Erich Arendt, Kurt Stern, Hedda Zinner, Peter Weiss, Martin Walser, Konrad Farner, James Aldridge, Italo Calvino, Konstantin Simonow), über die Verleihung des Nationalpreises (Vorschläge für Hermann Kant, Jens Gerlach, Max Zimmering, Herbert Sandberg), Gespräch über den Redaktionsbeirat von "Sinn und Form", Vorbereitung der Arbeiterfestspiele im Bezirk Potsdam und der Plenartagung anl. des 75. Geburtstages von Johannes R. Becher; - 27.9.1966: Beratung über Probleme der Sektionsarbeit, Vorbereitung des Plenums im Oktober auf der Grundlage der Thesen Johannes R. Bechers über den künstlerischen Schaffensprozeß, u.a. Schreiben zum Thema von Hans Lorbeer; sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Eduard Claudius, Alexander Abusch, Wieland Herzfelde, Stephan Hermlin, Werner Klemke, Konrad Wolf, Herbert Ihering; - 30.11.1966: Fortsetzung der Beratung über die Sektionsarbeit, Diskussion über Vorschläge zur Verleihung des Heinrich-Mann-Preises, u.a. Gutachten von Gert Hillesheim über die literarischen Arbeiten von Klaus Herrmann (Beschluß über Hermann Kant); sinngemäße Wiedergabe der Diskussionsbeiträge von Alfred Kurella, Erwin Strittmatter, Stephan Hermlin, Wilhelm Girnus, Eduard Claudius, Anna Seghers, Jurij Brezan, Wieland Herzfelde, Konrad Wolf, Karl Hossinger, Armin Zeißler; - 25.1.1967: Vortrag von Nyota Thun "Zum Stand der Realismus-Diskussion in der Sowjetunion", anschließend Diskussion; Beiträge von Wilhelm Girnus, Anna Seghers, Alfred Kurella, Nyota Thun, Otto Gotsche, Gotthold Gloger, Christa Wolf, Günter de Bruyn; - 31.3.1967: Wahl eines neuen Sektionssekretärs (Wieland Herzfelde), Diskussion über die Perspektiven des Literaturinstitus in Leipzig, Diskussion über Nationalpreis-Vorschläge (Beschluß über Hugo Huppert); Diskussionsbeiträge von Alfred Kurella, Wieland Herzfelde, Dr. Steinhaußen, Bruno Apitz, Herr Pirchert; - 26.4.1967 (Beschlußprptokoll): Diskussion über die Verleihung des Heinrich-Mann-Preises, u.a. Gutachten zu den literarischen Arbeiten von Walter Kaufmann (Beschluß über Hermann Kant und Walter Kaufmann), über die Verleihung des F.-C.-Weiskopf-Preises, Gespräch über das Verhältnis der Akademie zu Peter Huchel; - 7.6.1967 (Beschlußprotokoll): Vorbereitung der nächsten Plenartagung über die Auswertung des VII. Parteitages der SED, Beschluß über die posthume Verleihung des F.-C.-Weiskopf-Preises an Johannes Bobrowski, Vortrag von Manfred Engelhardt über Probleme des Hörspiels in der DDR mit anschließend Aussprache; Vorlagen über die Statuten und Geschäftsordnungen der Akademie-Preise für Literaur; - 3.10.1967 (Beschlußprotokoll): Überprüfung der Akademie-Preise für Literatur; - 28.11.1967 (referierendes Protokoll): Beratung und Beschlußfassung über den Arbeitsplan der Akademie für 1968, Bericht von Wilhelm Girnus über die Beratung der Chefredakteure von Literatur-Zeitschriften sozialistischer Länder in Moskau und über den Arbeitsplan von "Sinn und Form" für 1968, Bericht von Stephan Hermlin über den PEN-Kongreß in Abidjan, Verabschiedung des Statuts des Alex-Wedding-Preises, Information über den Erwerb eines Briefkonvolutes von Heinrich Mann in Hamburg;
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.