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Rechtspflege
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Enthält:
- Miltner fordert C. Haussmann zur Mitarbeit in der Zeitschrift für Deutsches Recht (ab 1914) auf, 11.11.1913
- C. Haussmann an Staatssekretär v. Lisco, Reichsjustizamt, betr. Legitimierung unehelicher Kinder von Kriegsgefallenen, bei denen Kriegstrauung aus äusseren Gründen unmöglich gemacht (Mobilmachung usw.), dazugehörige Akten für Leutnant Erno Zobel, IR 120
- Gesuch an den König betr. Legitimierung der Ehe Trude Haussmann - Erno Zobel, 26.4.1915
- Antwort d. Württ. Justizministeriums, 25.5.1915
- Kaempf an C. Haussmann, 4.12.1915
- Brief an Reichstagspräsidenten Kämpf betr. Fall Zobel, 13. 12. 1915
- Brief an Staatssekretär v. Lisco (wie oben), 13.12.1915
- Brief an Staatssekretär v. Lisco (wie oben), 14.12.1915
- Staatssekretär des Reichsjustizamts (wie oben), 28.12.1915 (Ausfertigung und Abschrift)
- Brief an A. Bernhardt (wie oben), 14.3.1916
- C. Haussmann an Juristische Wochenschrift, übersendet Artikel über Verordnung vom 4.12.1919, 17.2.1920
- Reichsminister der Justiz (i..V.: Joel) über Exemplare der Entwürfe zu einem Strafgesetzbuch, 27.12.1920
- C. Haussmann an Büro des Reichstags, 1 Exemplar anfordernd, 31.12.1920
- Anträge zu dem Entwurf eines Gesetztes über Teuerungszuschläge zu den Gebühren der Rechtsanwälte, 1 MSeite, Verfasser unleserlich, o. D.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.