Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass er Schloss und Dorf Dörzbach mit Zubehör in seinem Besitz gebracht hatte, wobei Hans von Bachenstein (+) etliche Eigenleute und Güter ebenda besaß. Nachdem Hans verstorben ist, hat sein Bruder Leonhard von Bachenstein, Deutschordensherr, Forderungen auf diese erhoben und den Pfalzgrafen - der mit ihm in Gemeinschaft zu Dörzbach sitzt - gebeten, dass er sie zur Tilgung der Schulden seines verstorbenen Bruders verkaufen mag. Kurfürst Friedrich bewilligt, auch für seinen Sohn Philipp und beider Erben, die Bitte, wobei die armen Leute durch den Verkauf in keiner Weise gegen die Pfalz gewandt werden sollen (nit widder uns oder die unsern sin oder thun heimlich oder offentlich).

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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