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Dittelsheim: Hans Martin v. Wachenheim und Christina v. Scharpfenstein, seine eheliche Hausfrau verkaufen Kurfürst Friedrichen von der Pfalz ihren...
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Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dittelsheim: Hans Martin v. Wachenheim und Christina v. Scharpfenstein, seine eheliche Hausfrau verkaufen Kurfürst Friedrichen von der Pfalz ihren bishero eigentümlich gehabten halben Teil an dem ganzen Wachenheimer vierten Stammteil, daran die von der Leyen den andern halben Teil von dem Wachenheimer Stamm an sie erwachsen, mit ihnen den Verkäufern bisher zugleich gehabt an dem ganzen Dorf und Gericht Dittelsheim auf dem Alzeyer Gau gelegen mit aller seiner Herrlichkeit, Herrschaft, hoher und niederer Obrigekeit, Geboten, Verboten, Gerichten, Zwinger, Bäumen, Leuten, Atzungen, Diensten, Frondiensten, Steuern, Beden, Zinsen, Gülten, Renten, Gefällen, ............ und Bußen, auch allen anderen Zugehörungen und was der hohen Obrigkeit mehr anhängig nichts davon ausgenommen, so und wie das auf ihn Hans Martin v. Wachenheim ererbt und wie solches alles bisher innegehabt, besessen, gebraucht und genossen haben oder zu tun mocht gehabt haben, ganz nichts ausgenommen und sind diese Gefälle zu solchem ihrem jetzo verkauften halben Teil des Wachenheimer vierten Stammteils dieses Dorfs gehörig nämlichen an Geld, Zinsen jährliche drei albus zu Bede, item ein Vierntzel Bedkorn, item einen halben Kappen, item zwölf oder vierzehn Fastnachtshühner, item ein halben Teil an dem vierten Stammteil an Freveln und Bußen, wie solche jedes Jahr zur Teilung gesetzt worden, und ist der Kauf geschehen um und für 300 fl. an Münz Landeswährung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.