Notar Johannes Schlachter von Frauenfeld, Laie des Konstanzer Bistums, beurkundet in Gegenwart etlicher Meier von Eggenweiler auf dem Feld beim Holz genannt Ghürenloch unter dem Törlein, durch das man nach Waltenweiler hinausgeht, daß Hans Konrad Humpis am genannten Ort einen Termin angesetzt hat zur Verhandlung in einer Streitsache betreffend Hölzer sowie Grund und Boden zwischen den Inhabern des Hofs Eggenweiler, den jetzt die Erhart besitzen, und dem Kloster Löwental. Humpis nimmt die Gerichtsbarkeit über den streitigen Boden für sich und seinen Bruder Wolf in Anspruch als Teil der Herrschaft Brochenzell. Als sich der Amtsknecht des Landvogts [von Schwaben] meldet und im Auftrag seines Herrn an dem Termin teilnehmen will, protestiert Humpis dagegen. Die Sache sei niedergerichtlich und gehen den Landvogt nichts an. Er behält sich Erläuterung durch den Kaiser und das Reich vor, von denen seine Obrigkeit kommt, und verwahrt sich gegen Gewalttätigkeiten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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