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Bitte des Kammerdieners und Kunsthandwerkers Christoph Jakob Klüpfel um Gehaltserhöhung
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1.) Handschriftliche Notizen und Exzerpte zu Nr. 2-6; o. D. (20. Jh., evtl. von Werner Fleischhauer?).
2.) Bitte des Kammerdieners und Kunsthandwerkers (Glasschneiders) Christoph Jakob Klüpfel an den Herzog (Eberhard III.) um Besoldungserhöhung; 30. November 1671.
3.) Schätzung des Verkaufswerts der in der Kunstkammer und anderswo befindlichen Arbeiten Klüpfels durch Antiquar Adam Ulrich Schmidlin; 13. Dezember 1671.
4.) Einzelaufstellung des Werts der durch den Kammerdiener Christoph Jakob Klüpfel angefertigten Kunstschriften, Gemälde, Kristallgeschirr, Zierstücke aus Glas und Kristall (z. T. in Pappe eingefasst) in der Kunstkammer, geschrieben von Daniel Moser (1642-1690), vgl. gekennzeichnetes Autograph in A 20 a Bü 7 fol. 46r); o. D.
5.) Einzelaufstellung des Werts der durch Klüpfel angefertigten Tisch- und Kelchgläser, tw. mit Deckel, tw. mit Fuß, mit eingeschnittenen Figuren und Wappen; o. D.
6.) Gesamtrechnung des Werts der von Klüpfel im Zeitraum 1668-1672 angefertigten Arbeiten und des ihm ausbezahlten Lohns sowie Ablehnung von Klüpfels Bitte um Solderhöhung durch den Herzog, da er viele der angefertigten Stücke hergestellt habe, ohne einen Befehl dazu zu erhalten; 2. Juni 1672.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.