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Stadt Warendorf Urkunden
1598 September 30
Regest: Testament des 18jährigen Berndt Foekel, Sohn des verstorbenen Johann Foekel, wegen der Pest in Warendorf, die auch das Haus der Schwester seiner Mutter befallen hat, wo er wohnt, und der bereits sein Meister und Vormund Johann Lowe, der Ehemann seiner Mutter, zum Opfer fiel. Es erhalten: die Schwester seiner verstorbenen Mutter, die Lowesche, 2 Gartenstücke vor dem Osttor beim Niengraben, die mit 6 Schilling belastet sind, und eine Schuldurkunde der verstorbenen Beckmannschen über 20 Reichstaler; Berndt Niedick eine Schuldurkunde des Beckmann zu Westkirchen über 36 Taler; von den 20 Reichstaler, die ihm Braet zu Westkirchen schuldet, sein Onkel 10 Reichstaler, die anderen 10 die Beckmannsche zu Westkirchen; seine Tante, Mutter Freinsche zu Freckenhorst 10 Reichstaler, die er noch von Frintrup bekommt; sein Onkel Duwelmann zu Walgern 10 Reichstaler, die ihm Freins zu Freckenhorst schuldet; von den 22 Reichstaler, die ihm der Schulte Schleppinghoff zu Freckenhorst schuldet, seine Tante, des Schulten Frau, 12 Reichstaler, die Bentheimer und die Lambertinger Armen je 5 Reichstaler; die Armen auf dem Felde 5 Reichstaler, die Alte Kirche 2 Reichstaler, die Schule 3 Reichstaler, diese 10 Reichstaler schuldet ihm Jurgen Nuseken; seine Halbschwestern Anneke und Elßke das Haus, in dem Henrich Toele wohnt, der jedoch nach seinem Tode noch 2 Jahre lang mietfrei wohnen bleiben kann, und noch 10 Reichstaler, die ihm Brinkmann in Freckenhorst schuldet; Berndt Niedik und seine Frau ein Bett, die Lowesche ein Bett mit Kissen, beide erhalten auch den Inhalt der Kiste; Johann Lowe seinen Hut, Berndt Ostarp seine Alltagsjacke. Geschehen vor dem Osttor vor Henrich Brands Haus. Zeugen: Henrich Brand, Freischöffe, Henrich Vordemann, Glasmacher, und Albert Saleweide. Notariatsinstrument des Christopherus Rhamanus.
Ausfertigung - 2 Foliobogen, Notariatssignet: Anker mit Devise Christus Anchora Salutis. Alt: Abt. 2 D IV 1a, jetzt: A 237.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.