Obligation des Kurfürsten Clemens August von Bayern als Bischof von Münster, des Domkapitels Münster, der gesamten Landes-Ritterschaft des Hochstifts Münster (Christoph Bernhard Benedict von Galen zu Ermelinghoff als Senior) und der Stadt Münster im Namen sämtlicher Städte im Hochstift, nachdem sie im Landtagsbeschluss vom 1. September 1741 für Angelegenheiten und Notwendigkeiten des Stifts Münster die Aufnahmen verzinster Anleihen bewilligt hatten, über die Aufnahme einer Anleihe in Höhe von 200 Reichstaler, gerechnet den Reichstaler zu 28 Schillingen münsterisch, in gängigen 1/6- und 1/12-Taler gegen eine jährliche Verzinsung in Höhe von 4 %, zahlbar jährlich am 3. Dezember, von Johann Cramer, Bursar der Domkapitelsburse ad Memoriam Christophorii Bernhardi Episcopi. Vermerk der königlichen Regierung zu Münster vom 19. Oktober 1843 über die Wertlosigkeiten der vorliegenden Obligation, das die Regierungen zu Hannover und Oldenburg laut dem mit Preußen geschlossenen Staatsvertrag vom 16. Oktober 1839 die Position 354 der Anlage 3 e mit einem Anteil von 163/800 abgelehnt haben und der preußische Anteil zu 637/800 dem Münsterischen Provinzial-Invaliden-Fonds zurückbezahlt worden ist

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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