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NZfM 78 (6.4.1911), S. 211: "Es war dankenswert, dass wir mit Tschaikowskys EUGEN ONEGIN bekannt gemacht wurden, wenngleich die Oper infolge des wunderlichen Librettos und der wenig charakteristischen Musik nicht zum Beifall hinreissen konnte. Auch schwächte das wenig eindringliche Spiel der beiden Hauptdarsteller den Eindruck ab. (Fräulein GJERTSEN als Tatjana, Fräulein JUNG als Olga, Herr BERGMANN als Onegin, Herr HABERL als Lenski)." Weimarische Zeitung Nr. 303, 28. Dezember 1910, S. 1 [über die EA von EUGEN ONEGIN]: „Als Bühnenoper können sich diese LYRISCHEN SZENEN Tschaikowskys nicht halten; ihre Naivitäten und künstlerischen Schwächen treten allzu sichtbar zu Tage; aber trotzdem, man bedauert es durchaus nicht, einmal diese im übrigen wenig wirklich anmutende Oper in eines russischen Tonkünstlers gehört zu haben“. Weiterhin: „Kapelle [unter der Leitung Peter Raabes] und Bühne wirkten stets in harmonischem Zusammenklange. Das Orchester brachte das Melodiöse der Vorspiele und Begleitungsmusik wirkungsvoll zur Geltung, und am Ende hat gar mancher Musikfreund an diesem Abend sich bedauernd gefragt, ob nicht Peter Tschaikowsky dem Puschkinschen EUGEN ONEGIN noch gerechter geworden wäre, wenn er nach der Romandichtung eine schöne, ergreifende symphonische Dichtung oder auch sogar Symphonie geschrieben hätte!“