Kurfürst August, Herzog zu Sachsen, belehnt Haubold von Einsiedel mit nachfolgenden Gütern: - Prießnitz (Brißnitz), Sitz, Hof, Vorwerk und Dorf mit allem Zubehör, Lehen, geistlichen und weltlichen Zinsen, Diensten, Fronen, Pflichten, auch der Schäferei samt dem Erbkretschmar daselbst mit Gastung, freiem Schank von Wein und Bier, Brauen, Backen und anderem Handwerk, der Jagd im Holz, genannt der "Brisnitzer", Wasser, die Eula (Eyla) bis zur Grenze nach Flößberg (Floßburgk);. - Hutweide und Jagd auf der Propstei (Probstei) im Dorf Nenkersdorf (Nenckersdorf) in Feld und Holz, wobei aber kein Schaden für die Gemeinde Nenkersdorf angerichtet werden darf, früher dem Abt zu Chemnitz zuständig. Die Belehnung erfolgt nach der brüderlichen Erbteilung. Mitbelehnt werden seine Brüder Heinrich, Johannes (Hans), Hildebrand und Abraham und deren rechte Leibeslehnserben. Mitbelehnt wird auch der kurfürstliche Rat Heinrich Abraham von Einsiedel auf Scharfenstein. Z.: Wolf Graf und Herr zu Barby und Mühlingen; Dr. Hieronymus Kiesewetter zu Dittersbach, Kanzler; Dam von Sebottendorf zu Rottwerndorf (Rotwerndorf); Jahn (Ihan) von Zeschau (Czeschau) zu Böhlen (Behlen)

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Sächsisches Staatsarchiv
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