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Vikariat bei der katholischen Pfarrei zu Irmgarteichen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.7. Kirchspiel Irmgarteichen (katholisch)
1763-1770, 1806-1807
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen der Landesregierung zu Dillenburg, dem dortigen Oberkonsistorium sowie Geistlichem- und Ehegericht, dem Unterdirektorium und der Justizkanzlei zu Siegen wegen diverser Vikariatsangelegenheiten in Irmgarteichen; Ableben von Vikaren und Neubesetzung vakanter Vikarsstellen; Bedenken über die Vikarie zu Irmgarteichen (1763); Gesuch des Schöffen Engel zu Netphen um Bestellung seines Sohnes zum Vikar in Irmgarteichen (1763); Irrungen wegen des vom Pastor Autsch zu Irmgarteichen angenommenen Vikars Böcher (1764-1765); Bestätigung des Johannes Hilgers zu Mengerskirchen als Interimsvikar in Irmgarteichen (1768); Gesuche des Johannes Schönen zu Warstein, des Johann Henrich Hoffmann zu Amtshausen und des Johannes Hilger zu Irmgarteichen um Konferierung des Vikariates zu Irmgarteichen (1768-1769); Gesuch des Interimsvikars Johannes Hilger zu Mengerskirchen um Kollatur der Vikarie zu Irmgarteichen (1769); Gesuche des Kaplans Florentin Thüringer zu Oberweyer und des Theologen Anton Joseph Lagrave zu Siegen (zuvor aus Hersbach) um Konferierung des Vikariates zu Irmgarteichen (1769); Gesuche des Vikars Hilger zu Irmgarteichen um Beibehaltung seiner Amtsfunktion im Rahmen einer gegen ihn laufenden Denunziation sowie um Wiedereinstellung in den Vikarsdienst (1769); Einholung von Informationen über das Vikariat zu Irmgarteichen (1770); Begutachtung der vom ehemaligen Landdechanten Schönen gestifteten Vikarie und des Gebrauchs der Fundation durch dessen Erben auf Gesuch des Pastors Ahlbach zu Irmgarteichen (1806-1807). Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), Schöffe Engel (Netphen), Kanzlist Koppen (Siegen), Kaplan und Vikar Johannes Böcher (Irmgarteichen), von Erath (Dillenburg), Spanknabe (Dillenburg), Vikar Johannes Hilger (Irmgarteichen), Johannes Schönen (Warstein), Registrator Koppen (Siegen), Aktuar Schenck (Siegen), Bruno Dussard (Siegen), Kaplan Florentin Thüringer (Oberweyer), Anton Joseph La Graff (Siegen), Muzelius (Hadamar), Chelius (Hadamar), Pastor J. A. Poetsch (Irmgarteichen), Pastor Ahlbach (Irmgarteichen), von Bierbrauer (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.