Junker Meynart Clais (Klaus), zugleich handelnd für seine Frau Margreta und den Sohn Florenz Herman, Jorig Geerlach als Bevollmächtigter des Dederich Lapperheyden zu Vernnem (Vernum), die Edelfrau Elisabeth Hont und Junker Gerart Duysseldorff, zugleich handelnd für seine Frau Agnes geb. Hont als gemeinsame Verkäufer, übertragen mit Zustimmung des Landesherrn (van syne majesteit als Vurst van Gelre) Arnoldt zu Haen Ceus, Majestätsrat und Vormund in Gelderland, und Merten zu Haen, Rat und Rechenmeister ebenda und Gebrüder, als Käufer ihren Besitz "ingen Rhadt" (s. N., Geldern S. 251) mit Haus und Herrlichkeit einschließlich der Streuwiesen, Weiden, Weiher und Büschen hinter dem Haus, wie auch den hausabhängigen Bauhof (ca. 22 Morgen), den Beckerhof (ca. 40 Morgen) mit Nutzholzbestand, Streuwiese, Garten und anderem Zubehör, und eine Wassermühle, genannt die Voerster Mühle an der Nette, mit zugehörigen Ländereien. Außerdem noch die Hälfte einer Kapitalobligation von 2.400 Goldgulden zugunsten des Frhn von Grevenbroich und dessen Frau Alexandra van Wytenhorst, mit der der Me(e)rendonckhof unter Wachtendonk belastet ist, und eine Rente von 52 Gulden und 10 Stüber zugunsten des Amtes Krickenbeck und besonders des Zehnten zu Wankum. Alle Angaben sind nach den Büchern des Kirchspiels Wankum erfolgt. Der Kaufpreis beträgt [nicht eingesetzt] in guter Währung. Verhandelt am 8. Februar 1625 (Kopie, die den Vertrag als von Mynhart Klaus unterschrieben bezeichnet)

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