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Altstadt (Bestand)
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Enthält: Festungsbau, insbesondere Errichtung der bastionären Anlagen, 1512-1805 - Allgemeine Bauverwaltung, insbesondere Baudeputation, 1820-1900 [einzelne Stücke verschollen] - Stadtmauer und Mauerkasse 1400-1874 [einzelne Stücke verschollen] - Baubeamte 1814-1913 - Stättegeld 1638-1890 [einzelne Stücke verschollen] - Kalkhof 1691-1818 [einzelnes Stück vermisst] - Wall und Öffentliche Spaziergänge mit Mühlen, Olbersdenkmal, Steinhäuservase und Altmanndenkmal 1514-1908 [einzelne Stücke verschollen] - Stadtgraben 1596-1893 - Tore, Pforten, Brücken über den Stadtgraben, Zwinger, Fangturm und Wichelnburg 1400-1906 [einzelne Stücke verschollen] - Barren oder Bären zur Regulierung des Wasserstandes im Stadtgraben 1651-1853 - Wasserläufe in der Altstadt 1628-1856 - Straßen und Gänge 1444-1932 - Öffentliche Plätze, insbesondere Markt 1696-1874 mit Fleischmarkt 1723-1805, Roland 1404-1943, Grasmarkt 1782-1864, Wurstmarkt (St.-Willehadi-Kirchhof) 1647-1860 und Bismarckdenkmal 1898-1913, Großer und Kleiner Domshof 1636-1857, Domsheide 1651-1878 mit Gustav-Adolf-Denkmal 1854-1856, Schlachte (Hafen der Altstadt) 1539-1868 mit Wuppen und Kränen 1688-1878, Personal der Schlachte einschließlich Maskopsträger 1624-1908, Küper 1700-1902, Kornmesser und Wäger 1552-1895, Fuhrleute 1609-1862, Karrenschieber 1556-1855, Fähre an der Schlachte 1645-1872, Lösch- und Ladeplätze am St.-Martini-Kirchhof 1881-1882 und Stephanitorsbollwerk 1645-1872, Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf Unser-Lieben-Frauen-Kirchhof 1888-1894 - Privathäuser, insbesondere Bau und Besserung 1558-1880, Vorbauten 1544-1896, Verpfändungen durch Handfesten 1533-1834 [einzelne Stücke verschollen] und Hypotheken 1635-1833 [einzelne Stücke verschollen], Handfestenordnung von 1833, An- und Verkauf, Lassungen 1434-1835 [einzelne Stücke verschollen], Distraktionen (Versteigerungen) 1558-1834 [einzelne Stücke verschollen], Abkündigungen von Häusern 1582-1834 [einzelne Stücke verschollen], Anschläge von Häusern 1628-1834 [einzelne Stücke
Enthält: verschollen], Vermietung und Umziehzeiten 1568-1895, Delmenhorster Hof 1602-1702, Staffhorstsches Haus 1648-1874 und Hollmannsburg 1663-1664 - Öffentliche Gebäude, insbesondere Rathaus 1405-1930, Alte Börse 1613-1880, Neue Börse 1860-1898 und Börsensteuer 1857-1899, Palatium und Stadthaus 1518-1889, Zeughaus und Verwaltung der Ewigen Rente durch die Schottkammer 1555-1820, Marstall mit Herren-, Reitenden und Ratsdienern 1587-1902, Eichen- und Tannenbauhof 1568-1812, Hannoversches Kornhaus 1821-1883, Stadtwaage 1562-1890, Schützenwall 1573-1811, Reithaus 1720-1721, Gießhaus 1727-1819, Aschenburg 1625-1868, Schütting 1425-1900, Fleischhaus 1593-1691, St.-Willehadi oder Hopfenkirche 1697-1838, Schuldturm 1711, St.-Katharinen-Kloster bzw. Lateinische Schule 1820-1855, Komturei (Münze) 1526-1810, Bucksburg an der Stintbrücke 1489-1665, Gewerbehaus 1861-1911, Lindenhof 1861-1864, Projekt eines Bürgerschafts- und Gerichtshauses und Gerichtsgebäude 1849-1921, Generalkasse 1863-1898, Gewerbe-Museum 1882-1884 - Unterhaltung der öffentlichen Gebäude 1815-1922 - Kaffeehäuser, Weinschenken, Gastwirtschaften, Bierhallen, Hotels sowie Klubs, insbesondere ''Erholung'' und ''Union'', Kegelbahnen und Billards 1638-1874 - Krüge 1698-1838 - Höker 1737-1847 - Balge 1393-1890 und Einrichtungen zur Wasserversorgung, insbesondere Wasserrad und Wasserversorgungsanstalt an der Großen Weserbrücke 1602-1889, Pumpereien 1558-1876, Brunnen 1528-1906, Planung des Einsatzes von Dampfmaschinen bei der Wasserversorgung 1817-1846, Wasserkunst auf dem Werder und Herstellung des Röhrennetzes in der Stadt 1843-1896
Bestandsgeschichte: Bis 1987 waren etwa 570 Archivalieneinheiten der Gruppe 2-P.2. Altstadt des Ratsarchivs infolge der kriegsbedingten Auslagerung nicht im Staatsarchiv, so daß eine Neuverzeichnung kaum Nutzen versprach, obwohl das aus dem 19. Jahrhundert stammende Findbuch durch zahlreiche Nachträge und Berichtigungen ganz unübersichtlich geworden war.
1987 wurden von der damaligen DDR etwa 440 Akten und Amtsbücher aus diesem Bereich zurückgegeben. Zwar war zu dieser Zeit auch schon die Rücklieferung der jahrzehntelang als verschollen geltenden Archivalien aus Moskau im Gespräch, aber der Termin war noch völlig unklar. Da ich nicht absehen konnte, ob er nicht erst nach meiner Versetzung in den Ruhestand liegen würde, habe ich 1988 die Gruppe neu verzeichnet, um einen mit den Findmitteln der Gruppen 2-P.3. Neustadt und 2-P.4. Vorstadt vergleichbaren Stand zu erreichen einschließlich der Einspeisung in den Generalindex.
Im Oktober 1990 gab die Sowjetunion u.a. etwa 110 von ihr seit Kriegsende zurückgehaltene Archivalien aus 2-P.2. zurück, wodurch die Lücken auf 17 ganz und 4 zu einem größeren Teil fehlende Titel zusammenschrumpften, also auf weniger als 5 % des nach Bernburg ausgelagerten Schriftguts aus diesem Bereich. Allerdings ist sicher, daß in manchen zurückgegebenen Akten und Amtsbüchern noch weitere kleinere Textverluste eingetreten sind. Eine Liste der noch immer verschollenen Archivalien ist auf den Seiten IV und V zusammengestellt. Das Findbuch spiegelt in seiner jetzigen überarbeiteten Form den Stand vom 31. Januar 1991 wider.
Die Neuverzeichnung mußte sich eng an das vorgegebene alte Schema halten, denn wesentliche Veränderungen verbot nicht nur die Rücksichtnahme auf Quellenzitierungen in der Literatur, sondern auch die Unmöglichkeit, verschollene Stücke, mit deren Rückkehr immer noch in einzelnen Fällen gerechnet werden kann, in sie einzubeziehen.
Bestandsgeschichte: Änderungen der Signaturen sind deshalb nur vorgenommen worden, wenn bisher bloß summarisch aufgeführte Akten genauer aufzuschlüsseln waren. Die ersten Stellen der Signatur und die Reihenfolge des alten Findbuchs sind immer beibehalten worden.
Bei der Konversion des Verzeichnisses wurde die Systematik des Bestands geringfügig überarbeitet. Die Internet-Publikation des Verzeichnisses erfolgte 2013 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Verschollene Archivalien aus 2-P.2. Altstadt (Stand 31.1.1991)
2-P.2.e.1.b.3.f. Ablohnungs- und Materialienbuch der Mauerkasse 1697-1715
2-P.2.e.12.f. Steinkalk aus dem Schaumburgischen (vermutlich schon vor 1939 vermißt)
2-P.2.f.3.b. Einzelne Baumaßnahmen Privater am Wall (Teil vorhanden)
2-P.2.h.5. Abbentor
2-P.2.n.2.a.2.d.1. Handfestenverzeichnis 1683-1703
2-P.2.n.2.a.2.d.2. Handfestenverzeichnis 1728-1741
2-P.2.n.2.a.2.d.5. Handfestenverzeichnis 1759-1788
2-P.2.n.3.d.3.a. Lassungsvollmachten 1708-1712
2-P.2.n.3.f.2.v. Distraktionsprotokolle für Immobilien 1830-1834
2-P.2.n.3.g.2.a.2. Professionsprotokolle 1638-1639
2-P.2.n.3.g.2.g. Professionsprotokolle 1679-1692
2-P.2.n.3.h.2.c.17. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1737
2-P.2.n.3.h.2.c.41. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1761 (kleiner Teil vorhanden)
2-P.2.n.3.h.2.c.43. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1763 (kleiner Teil vorhanden)
2-P.2.n.3.h.2.c.57.b. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1777
2-P.2.n.3.h.2.c.66.b. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1786
2-P.2.n.3.h.2.c.77 Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1797
2-P.2.n.3.h.2.c.81. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1801 (Teil vorhanden)
2-P.2.n.3.h.2.c.86.b. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1806
2-P.2.n.3.h.2.c.97.b. Einzelne Anschläge von verkauften Immobilien 1817
Klaus Schwarz 1991
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.