Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Hochheim: Johann Wolf, derzeit Bürgermeister zu Worms und Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim (Peffelkeim) bekundet, dass vor ihm und ...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 7 Orte, Buchstabe H >> 7.13 Hochheim
1491 Februar 8
Worms, St. Martin
Siegler: Aussteller
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dienstag nach Frauentag Lichtmesse
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hochheim: Johann Wolf, derzeit Bürgermeister zu Worms und Schultheiß der Dörfer Hochheim und Pfiffligheim (Peffelkeim) bekundet, dass vor ihm und genanten Hubnern Jeckel Roxheimer, wohnhaft zu Worms, erklärt habe, dass er dem Bechtolf Flörsheimer, derzeit Kustos zu St. Martin in Worms, für zehn Pfund Heller Wormser Währung eine jährliche Gülte von zehn Schilling Heller verkauft habe. Kraft dieses Briefes habe er ihm zur Sicherheit 1/3 Weingarten zu Hochheim 'in der Klingen' zum Unterpfand gesetzt. Zeugen: Klaus Craß, Peter Humbricht und Johannes Stein, Büttel, Hübner des gen. Gerichts (Hochheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.