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Eberhard von Schlüsselberg, Gottfried von [Hohenlohe-]Brauneck
und Berthold von Lisberg bekunden, dass sie auf den von König Rudolf in
Oppenheim a...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1251-1300
1282 Februar 24
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 3 fehlt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dise uzrichtunge die da vor gescriben ist geschach bi deme dorph zu Vustad von Gotes geburte tusent iar zvei hundert iar unde zvei und achcig iar an deme Dinstage nach sente Petirs tage ime lenzen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Eberhard von Schlüsselberg, Gottfried von [Hohenlohe-]Brauneck und Berthold von Lisberg bekunden, dass sie auf den von König Rudolf in Oppenheim ausgesprochenen Befehl es übernommen haben, den Streit zwischen Berthold [II. von Sternberg], Bischof von Würzburg, und Bertho [von Bimbach], Abt von Fulda, gemäß der vor dem König in Nürnberg geschehenen Sühne zu schlichten und treffen Bestimmungen darüber, in welcher Weise diese Schlichtung vor sich gehen soll: Im Schadensfall entscheiden vier gewählte Geschworene sowie gegebenenfalls ein weiterer Mittelsmann, wer als Schuldiger den Schaden erstatten oder für drei Monate seinen Herrn als Bürgen stellen muss. Bei Nichteinhaltung der getroffenen Bestimmungen droht zusätzlich die königliche Buße. Sollte der Schuldner fliehen, muss dessen Herr den Geschädigten mit dem Gut des Geflohenen entschädigen. Außerdem sollen sich Amtmann und Herr der Schuldnerseite bei der Klägerseite entschuldigen. Handlungsort: Fuchsstadt. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Eberhard von Schlüsselberg, Gottfried von Brauneck, [Berthold von Lisberg]
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Historia Fuldensis, Nr. XCVIII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.