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Schwarz-Weiß-Fotografie vermutlich einer Zeichnung von einer kleinen, aus Holz gebauten Hütte mit Dach und zwei Ebenen. Das Gebäude hat nach vorne hin keine Wand, sodass ein direkter Einblick möglich ist. In der oberen Ebene stehen nebeneinander aufgereiht etwa sieben unterschiedlich hohe phallische Objekte. Um das Haus und im Hintergrund sind Pflanzen zu sehen, das Haus steht vermutlich im Freien.
Kontext:
In der Publikation „Hexenkessel der Liebe“ wird berichtet, dass „Phallusse von übermäßigen Ausmaßen […] man auch in Gärten und Feldern an[brachte], einmal als zauberhaftes Abschreckungsmittel gegen Felddiebe, dann aber auch als – Vogelscheuchen“ (vgl. Levy-Lenz, Ludwig (1931): Hexenkessel der Liebe, Lykeion, S. 19). Ob es sich bei dem hier abgebildeten Haus um ein „Abschreckungsmittel“ handelt, ist nicht eindeutig zu sagen. Laut Bildunterschrift aus dem „Bilder-Lexikon Kulturgeschichte“ stammt das abgebildete Haus vom Konsei Toge Pass in Japan.
Bildunterschrift in Levy-Lenz: Hexenkessel der Liebe: Amphallang-Hütte (zu Seite 19 ff.) Nach Hirschfeds „Geschlechtskunde“ Bildunterschrift in Institut für Kulturgeschichte (Wien): Bilder-Lexikon Sexualwissenschaft: Phallische Stiftshütte am Kon-sei-toge n. K. J.
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin
FSIFS-279_a
Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes des Landes Berlin
Fotografische Sammlung des ehemaligen Instituts für Sexualwissenschaft