Burkhard, Provisor der Kirche St. Jakob in Mainz, verspricht im Namen des Klosters, für Nanno und seine Frau Dizecha, die dem Kl. viele Wohltaten erwiesen haben, ständige Seelenmessen (perpetuas memorias) zu halten und daß diejenigen, die dem A im Dienst für Gott nachfolgen, das Gleiche tun. Nach dem Tod ihres Mannes hatte Dizecha der Kirche St. Jakob ein Haus in der Stadt Mainz, ein Backkaus und 2 Mansen im Dorf Geusen für ein Seelgerät für den Verstorbenen, für sich selbst und für ihren So., Asmarus, Probst zu St. Peter in Mainz, geschenkt. Am Gedächtnistag für beide Elternteile sollen den Brüdern zum Gottesdienst 5 Sch. (solidos) von dem gen. Haus und dem Backhaus gegeben werden. Vier Unzen Wein sollen für ein dauerndes Nachtlicht in der Kapelle St. Benedikt gegeben werden. Die gen. Dizecha hat auch ein ein goldenes Halsband oder [Brustband ?] (bullam pectoralem) gegeben, wofür wir ein Gut im Dorf 'Ozenheim' gekauft haben, von dem jährlich 4 Unzen Zins gefallen. Nach dem Tod der Dicheza hatte ihr Sohn Asmarus dem Kl. gemäß ihrer Anordnung eine Mühle am Rhein und einen Weinberg in Kastel geschenkt.