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4/14 [Nr. 15]: Gegen Sam. Strähler, Universitätspedell und Buchdrucker: concursus creditorum.
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademisches Konsistorium (1490-1607) >> Acta Consistorii academici, Bd. III (Nr. 7-16)
1578-
Enthält: Gant-Sache des Samuel Streler (Sträler) (MUT 133,22: 1550), Buchbinders, Tübingen, 1578 März 8 bis 1584 Juni 22; a) 355-362v: Berechnungen der Gantmasse durch Dr. Georg Hamberger, supremus deputatus; 360: Was ich Samuel Straler in Tübingen, Reutlingen, Ulm und Augsburg schuldig bin, u. Posten s. d.; b) 371-374v und 380: Akten betr. das verpfändete Haus Strelers; 372-373v: Dr. med. Jeremias Martinus, Augsburg, von der Universität benachrichtigt, dass seines Schuldners Samuel Stralers Haus am 5.7.1584 verkauft werde und die Gläubiger nur ein Drittel ihres Anspruchs bekommen, bittet auf Grund des beigelegten Schuldbriefs Stralers, in dem ihm das Haus verpfändet wird, um entsprechende Bevorzugung 27.6.1578, eigenhändige Unterschrift und Petschaft; 374-374v: Kopie des Schuldbriefs Samuel Strelers an Zacharias Schweigker bezw. dessen Schwager Dr. Jeremias Mertz, Augsburg, über 58 fl. für Bücher Mertz mit Hinterlegung des Kaufsbriefs seines Hauses bei Dr. iur. Samuel Hornmold (MUT 137,48), Tübingen, bis zur Tilgung der Schuld, 3.6.1570; 380-380v: Kopie des Kaufbriefs von Samuel Strelers Haus in Tübingen: Anna Vogler, Heidelberg, und Genoveva Vogler, Mussbach i. d. Pfalz, Tochter Hans Voglers, verkaufen ihr Eckhaus in der untere Hafengasse zwischen dem Schindhaus und der gemeinen Strasse, aus dem jährlich auf Martini 3 Schilling an das Kloster Bebenhausen gehen, um 355 Schilling an Samuel Streler, Buchbinder, Tübingen, 16.10.1556; 371: Verzeichnis was ich G. Hamberger D. an Zilen des Strölens Haus belangent empfangen hab, 1581 - 1584; c) 363v-370 und 376-379v: Auszahlungen an Samuel Strelers Erben:; 367-368v: Matthäus Widenmann v. Mindelheim, Schwiegersohn Samuel Strelers quittiert der Universität für die Verfangenschaft von seiner Schwiegermutter Lucia und sein Erbteil von seiner Schwägerin Susanne Streler, nämlich 20 fl. erhalten 1581 von Dr. Anastasius Demler und 37 fl. 5 Batzen von Dr. Georg Hamberger, Tübingen 19.4.1583, eigenhändige Unterschrift, Petschaft; 370: Berechnung des Erbes M. Widemans und seiner Frau Marie, 19.4.1583; 369: Was ich (Hd. Hambergers) hab eingenommen und ausgeben von wegen S. Strelers und seiner Erben, 19.4.1583; 376-377v: Samuel Ströler (d. J.), Molsheim, bittet Dr. Nicolaus Varnbüler (Nikolaus Varenbüler) (MUT 157,155 und 171,8) um 20 fl., auszuhändigen an den Überbringer, aus dem Erbe seiner Schwester; 26.6. (neuen Stils) 1584, Petschaft; 378-379v: Antwort Varnbülers an S. Strobel: er könne auf Georgi Mess bei D. Laurentio Deppio in Strassburg 12 fl. 5 Batzen abholen, 22.6.1584, Konzept; 363-364v: Samuel Sträler, Buchbinder, Molsheim, quittiert der Universität für 12 fl. 5 Batzen d. i. sein Erbe von seiner Schwester Susanna, Molsheim 22.6.1584, eigenhändige Unterschrift; Petschaft; d) 375-375v: Brief des Dr. Dietrich Schnepf an Dr. Georg Hamberger über die Anrechte des Michael Hugo (MUT 197,93: 1582) als praesentatus des stipendium Wilemse (Ficklerisches Stipendium), 20.4.1583, Orig.
Akte
Demler, Anastasius (1520-1591)
Deppio, Laurentio (genannt 1578)
Hugo, Michael (geb. um 1566)
Martinus, Jeremias (genannt 1578)
Mertz, Jeremias (genannt 1578)
Schweigker, Zacharias (genannt 1578)
Strähler, Lucia (genannt 1578)
Strähler, Susanne (genannt 1578)
Vogler, Anna (genannt 1578)
Vogler, Genoveva (genannt 1578)
Vogler, Hans (genannt 1578)
Widenmann, Marie (genannt 1578)
Widenmann, Matthäus (genannt 1578)
Hamberger, Georg (1536/1537-1599)
Hornmold, Samuel (1537-1601)
Sträler, Samuel (geb. um 1535)
Varenbüler, Nikolaus (1519-1604)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.